Zum Staatsfeiertag: Österreichs Freiheit endet an der Gas-Pipeline
Wien - Zum Staatsfeiertag erinnert die IG Windkraft daran, dass Österreichs Unabhängigkeit nicht allein eine historische Errungenschaft ist, sondern heute vor allem eine energiepolitische Aufgabe. Zu Beginn der Heizsaison kommentieren Gasexporteure jede politische Diskussion Europas wieder mit Lieferstopp. „Unabhängig vom Thema kann es nicht sein, dass sich fremde Mächte in jede politische Diskussion in Europa einmischen können. Seit drei Jahren zittern wir rechtzeitig zur Heizsaison vor Lieferstopps und Energiekostenerpressung. Echte Souveränität bedeutet, selbst über die eigene Energieversorgung entscheiden zu können – sowie eine Politik, die der Bevölkerung Sicherheit gibt. Das gelingt nur mit einem starken Ausbau von Windenergie,“ so IG-Windkraft-Präsident Josef Plank.
Laut aktuellen Zahlen stammen bereits knapp 40 % des europäischen Gasverbrauchs aus LNG, mehr als 60 % davon aus den USA und Katar. Die offene Einmischung zeigt: der Begriff „Versorgungssicherheit“ hat mit fossilen Lieferverträgen nichts zu tun.
„Souveränität heißt, nicht ständig zu fürchten, wer uns als Nächstes den Gashahn zudreht“, so IG-Windkraft-Präsident Josef Plank weiter. „Souveränität heißt, die Energie dort zu erzeugen, wo sie gebraucht wird – in Österreich, mit heimischen Unternehmen und Energie aus der Region.“
Die IG Windkraft fordert daher zum Staatsfeiertag als „Freiheitspaket“:
PS aus der OEKONEWS-Redaktion:
Im Schnitt dauert es derzeit von der Planung bis zum Spatenstich eines Windrades rund ACHT Jahre.
Wir brauchen Unabhängigkeit und Freiheit, die Regierung will im Strombereich bis 2030 100% erneuerbare Energie aus Österreich, ein Ziel das aufrecht ist. Im Wärmebereich sind wir noch weiter von den Zielen entfernt als im Stromsektor. Im Verkehrsbereich brauchen wir ebenfalls klare Entscheidungen zu mehr Öffis und zu Elektrofahrzeugen und sollten uns nicht an Technologieoffenheit orientieren, wenn Elektromobilität schon lange abgefahren ist, auch im Schwerverkehr.
Wir müssen endlich reagieren, damit die UNABHÄNGIGKEIT Österreichs wirklich Realität wird,
Laut aktuellen Zahlen stammen bereits knapp 40 % des europäischen Gasverbrauchs aus LNG, mehr als 60 % davon aus den USA und Katar. Die offene Einmischung zeigt: der Begriff „Versorgungssicherheit“ hat mit fossilen Lieferverträgen nichts zu tun.
„Souveränität heißt, nicht ständig zu fürchten, wer uns als Nächstes den Gashahn zudreht“, so IG-Windkraft-Präsident Josef Plank weiter. „Souveränität heißt, die Energie dort zu erzeugen, wo sie gebraucht wird – in Österreich, mit heimischen Unternehmen und Energie aus der Region.“
Die IG Windkraft fordert daher zum Staatsfeiertag als „Freiheitspaket“:
- Eine echte Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für erneuerbare Projekte
- Verbindliche Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energie
- Klarheit und Investitionssicherheit im neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG), statt zusätzlicher Netzsteuern
PS aus der OEKONEWS-Redaktion:
Im Schnitt dauert es derzeit von der Planung bis zum Spatenstich eines Windrades rund ACHT Jahre.
Wir brauchen Unabhängigkeit und Freiheit, die Regierung will im Strombereich bis 2030 100% erneuerbare Energie aus Österreich, ein Ziel das aufrecht ist. Im Wärmebereich sind wir noch weiter von den Zielen entfernt als im Stromsektor. Im Verkehrsbereich brauchen wir ebenfalls klare Entscheidungen zu mehr Öffis und zu Elektrofahrzeugen und sollten uns nicht an Technologieoffenheit orientieren, wenn Elektromobilität schon lange abgefahren ist, auch im Schwerverkehr.
Wir müssen endlich reagieren, damit die UNABHÄNGIGKEIT Österreichs wirklich Realität wird,