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Zukunft-Biogas.at startet: Breite Allianz fordert Erneuerbares-Gase-Gesetz

18.02.2026

Jetzt unterschreiben und mitmachen! ​​​​​​​

ZukunftBiogasZehetner.jpg
Biogas-Obmann KBVÖ Johannes Hauptmann im Gespräch mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner © Krisztian Juhasz/Viennamotion KG
Wien  - Mit dem Start der Kampagne Zukunft-Biogas.at mobilisiert der Kompost & Biogas Verband Österreich (KBVÖ) eine wachsende Allianz aus unterschiedlichen Branchen für einen raschen Ausbau von erneuerbaren Gasen in Österreich. Die zentrale Forderung: ein Erneuerbares-Gase-Gesetz (EGG), das Investitionen ermöglicht, Planungssicherheit schafft und heimisches Biomethan als speicherbare, netzkompatible Energiequelle in den Markt bringt. Unterstützung ist ab sofort möglich – Unterschrift leisten auf zukunft-biogas.at.

Johannes Hauptmann, Biogas-Obmann KBVÖ:
„Die Branche ist bereit. Die Technologie ist da. Was fehlt, ist der klare politische Rahmen. Mit Zukunft-Biogas.at machen wir sichtbar, wie vielfältig die Unterstützung für Biomethan ist – und wir laden alle ein: Unterschreiben Sie jetzt und fordern Sie mit uns ein ambitioniertes Erneuerbares-Gase-Gesetz.“

 

Breite Unterstützung
 

Zu den Unterstützer:innen zählen bislang u. a. führende Stimmen aus der Energiebranche:
 

Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ):
„Die Energiewende braucht alle erneuerbaren Säulen – Strom, Wärme und eben auch erneuerbares Gas. Mit dem EGG schaffen wir die Rahmenbedingungen, um teure fossile Importe zu reduzieren und die Milliarden stattdessen in österreichische Unternehmen zu investieren.“

Bernhard Painz, Vorstand Austrian Gas Grid Management AG (AGGM):
„Die Energiewende muss auch in die Pipelines gebracht werden. Das gut ausgebaute Gasnetz ist bereit für die klimaneutrale Zukunft! Mit einem starken EGG kann die vorhandene Infrastruktur optimal genutzt und die Versorgung Schritt für Schritt auf erneuerbare Gase umgestellt werden – effizient, sicher und kostenschonend.“

 

Weniger Abhängigkeit – mehr Stabilität bei Preisen
 

Mit jedem zusätzlichen Prozent erneuerbare Gaserzeugung aus Österreich sinkt der Importbedarf und werden die Märkte entlastet. Gerade in längeren Kälteperioden oder in Krisensituationen wie 2022 zeigen sich Preisvolatilität und die Risiken der Importabhängigkeit. Mehr heimisches Biomethan reduziert den Anteil fossiler Importe – und macht Österreich weniger anfällig für internationale Preisschocks.

 

Erneuerbar & speicherbar – Biomethan funktioniert im bestehenden System
 

Biomethan kann fossiles Erdgas direkt ersetzen – im Gasnetz, zur Ökostromproduktion in Groß-KWK-Anlagen, in Haushalten und besonders in der Industrie. Der Vorteil: Es ist erneuerbar, speicherbar und netzkompatibel und ergänzt Wind und PV dort, wo Flexibilität und gesicherte Leistung gebraucht werden.

 

Wertschöpfung in den Regionen – Kreislaufwirtschaft statt Geldabfluss
 

Erneuerbares Gas entsteht aus Stoffströmen, die ohnehin anfallen (biogene Abfälle, landwirtschaftliche Reststoffe) und schafft regionale Wertschöpfung: von Aufbereitung und Anlagenbetrieb bis Wartung und Einspeisung. Der KBVÖ verweist auf deutlich positive Effekte für Arbeitsplätze, regionale Wirtschaftskreisläufe und ökologischen Mehrwert.

 

Zukunft-Biogas.at: Jetzt unterschreiben und mitmachen
 

Die Kampagne Zukunft-Biogas.at richtet sich an Bürger:innen, Unternehmen, Gemeinden und viele mehr: Wer Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz stärken will, kann ab sofort unterschreiben und die Forderung nach einem ambitionierten Erneuerbares-Gase-Gesetz unterstützen.

 

Links

  • Mitmachen: Jetzt unterschreiben auf www.zukunft-biogas.at
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Biogas-Obmann KBVÖ Johannes Hauptmann im Gespräch mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner © Krisztian Juhasz/Viennamotion KG