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Zentraleuropa als Gesundheitsregion

28.02.2006

Die EU–Osterweiterung hat gerade im Gesundheitswesen massive Auswirkungen auf den Dienstleistungssektor

Im Rahmen der Fachtagung „healthregio„ – wurden am 27. und 28. Februar 2006 im Wiener Rathaus ökonomische und sozialpolitische Perspektiven für das Gesundheitswesen in Zentraleuropa erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit von GesundheitsexpertInnen der vier Projektländer (Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei) sowie Lösungsansätze zu verschiedenen Fragestellungen, relevant für die Region Zentraleuropa, wurden in Form eines Report publiziert.
Das Projekt „healthregio„ (Regional Networt for the Improvement of Healthcare Services) beschäftigt sich seit September 2004 mit der Optimierung der Versorgungsstruktur im Dienstleitungssektor Gesundheit in der Grenzregion zwischen Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

Ohne gezielte Zusammenarbeit kein Erfolg

Ziel dieses Projektes ist es, die Chancen und Herausforderungen, die die EU–Osterweiterung für den Gesundheitssektor bedeutet, zu nutzen und diese Phase aktiv mitzugestalten. Denn die aktuellen gesundheitspolitischen Probleme sind nur mittels vorausschauender Planung und durch gezielte Zusammenarbeit zu bewältigen.

Nachbarn als Vorbild

In Österreich sind die Ausbildungsstandards in den Gesundheitsberufen zum Teil erheblich schlechter als in den östlichen Nachbarländern. Das Gelingen von grenzüberschreitender Zusammenarbeit kann hier Optimierungs– und Einsparungspotentiale eröffnen, die Lebensqualität in der Region erhöhen und dazu beitragen, den europäischen Gedanken lebbar zu machen.
„healthregio„, wird im Rahmen der Außengrenzprogramme der Europäischen Union „Interreg IIIA„ durchgeführt.
Es umfasst drei Umsetzungsschritte: eine Studie zum Projektgebiet; Wirtschafts– und gesundheitspolitische Handlungsempfehlungen; und die Implementierung von Maßnahmen durch gemeinsame Aktivitäten der vier Länder.

„healthregio„ als Modellprojekt

Das Projekt hat hohe Relevanz: Es setzt sich erstmals mit dem Gesundheitssektor in dieser Region auch auf europäischer Ebene auseinander und soll damit ein Modellprojekt für die folgende EU–Erweiterung sein.
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28.02.2006 | Autor*in: stevanov
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