Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz
KEY26 850x109 ted static

WKO-Wahl entscheidend für die Zukunft Österreichs

09.03.2025

Österreichische Unternehmer:innen fordern mehr Planungssicherheit sowie den Ausbau erneuerbarer Energien.

umweltrfreundichklimaschutz.jpg
© oekonews
Wien -  Der Ausgang der WKO-Wahl, die von 10. bis 13. März bundesweit stattfindet, wird die Zukunft Österreichs als Wirtschaftsstandort maßgeblich beeinflussen. Aktuell erlebt Österreichs Wirtschaft die längste Schwächephase der zweiten Republik. Protect Our Winters ruft daher alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe auf und zeigt, dass auch führende Unternehmer:innen der Wintersportbranche zukunftsorientiertes Handeln von ihrer Vertretung einfordern.

Protect Our Winters hat zum Ziel, gemeinsam mit allen Stakeholdern, praktikable Lösungen für die Klima- und Wirtschaftskrise zu finden. Auch die wirtschaftliche Lage steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Klimas. Die beiden Krisen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, hält Moritz Nachtschatt, Geschäftsführer von POW, fest. Anlässlich der WKO-Wahl wurden Gesprächen mit Expert:innen und Wirtschaftstreibenden aus der Wintersportbranche und dem Tourismus geführt. Daran anschließend hat POW in vier Kernforderungen zusammengefasst, welche Maßnahmen es jetzt für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft braucht. Die vier Kernforderungen lauten:

  1. Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit stärken
  2. Planungssicherheit und Kontinuität schaffen
  3. Infrastruktur und Ressourcen bereitstellen
  4. Zukunftsfähige Arbeitskräfte und Bildung fördern

Der Vorsitzende des Produktivitätsrates, Christoph Badelt, stellt fest: Die Bundesregierung sollte den Ausbau der Energieinfrastruktur zur Bereitstellung kostengünstiger Energie aus CO2-neutralen Energiequellen zügig vorantreiben. Dazu sind abgestimmte Maßnahmen erforderlich, die sowohl die Ausweitung des Angebots an klimaneutraler Energie als auch den verstärkten Wettbewerb in den Energiemärkten fördern.” Dies steht in Einklang mit Forderungen von POW, kommt aber im Programm der kürzlich angelobten Bundesregierung zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zu kurz," sagt auch Martina Prechtl-Grundnig. Die Geschäftsführerin von Erneuerbare Energie Österreich wendet sich direkt an die WKO: Es braucht den dezidierten Einsatz der Wirtschaftskammer für eine resiliente und nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbarer Energie, damit Österreichs Energieversorgung leistbar und unabhängig wird. Nach einer Energiepreiskrise und Jahren starker Teuerung ist die österreichische Wirtschaft geschwächt und noch immer massiv von fossilen Energieimporten abhängig. Dagegen helfen erneuerbare Energien, ob beim Heizungstausch, der Stromerzeugung oder dem Netzausbau. Die dafür nötigen Investitionen machen sich bezahlt in Form von Energiesicherheit, Klimaschutz und als Konjunkturmotor. Deshalb sollte die Wirtschaftskammer Österreich hier vorangehen und mit ihrer Stärke die Energiezukunft Österreichs zum Guten wenden.

Investitionen brauchen stabile Rahmenbedingungen, sagt POW-Geschäftsführer Moritz Nachtschatt: Wir fordern daher klare und verlässliche Leitlinien, die Unternehmen dabei helfen, langfristig zu planen, notwendige Transformationen erfolgreich umzusetzen und EU-Vorgaben zu erfüllen.” Otto Leodolter, Geschäftsführer von Löffler, betont, wie wichtig es ist, dass nachhaltiges Wirtschaften unterstützt wird: “Ein Engagement der WKO wäre notwendig, um einerseits regionale Produkte leistbarer und für Konsumentinnen und Konsumenten attraktiver zu machen. Eine Entlastung für produzierende Betriebe von Produkten ‚MADE IN AUSTRIA‘ wäre wünschenswert, um den Wirtschaftsstandort Österreich und damit in weiterer Folge den Klimaschutz zu sichern.

Auch Vertreter:innen des Tourismus fordern die WKO sowie die Politik zum Handeln auf. Wolfgang Breitfuß, Direktor des Tourismusverbands Saalbach-Hinterglemm, sagt: Für Saalbach Hinterglemm als Urlaubsdestination ist es entscheidend, eine Balance zwischen ökologischer Verantwortung, sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Stabilität zu finden. Eine langfristig erfolgreiche Entwicklung erfordert politische Maßnahmen, die sowohl die Umwelt schützen als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region fördern. Nur so bleibt Saalbach ein attraktiver, verantwortungsvoller und wirtschaftlich stabiler Ort für kommende Generationen.“

Verwandte Artikel

  • Klimawandel:  Zehn Jahre nach Paris wächst die Unsicherheit
  • „Es sollte die COP der 'Wahrheit und Umsetzung' sein – geliefert wurde beides nicht“
  • Wärmeres Wasser, instabiler Fels:  Klimawandel  lässt das Matterhorn wanken 
  • Stillstand bei UN-Klimagipfel in Belém: Mehr Einsatz für 1,5-Grad-Aktionsplan als Muss
  • COP30: „Globale Ziele brauchen nationale Umsetzung“
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
09.03.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Österreichs erstes Matratzenrecycling-Unternehmen LOOP-it am Start

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Frühlingsstimmenwalzer in der Vogelwelt

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 10. Dezember 2025, 67.899 Artikel Online

Weitere Themen

  • EU erzielt Einigung auf Omnibus-I-Paket zur Entlastung von Unternehmen
  • Lieferkettengesetz: Abschwächung bringt die Wirtschaft nicht voran
  • Auch heuer wieder: Lidl Österreich verzichtet auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern
  • Demokratie im Stresstest: Fake News, Extremismus und Korruption bedrohen westliche Demokratien
  • LEEF gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis
  • Weihnachtsputz ohne Stress: Mit wenig Einsatz zu großem Effekt
  • Artenschutzkonferenz erzielt Etappensieg für Meerestiere und Großkatzen
  • Bürger:innen-Initiativen aus ganz Österreich fordern Stopp der Betonlawine 
  • Kakao in der Krise: Satellitendaten für nachhaltige Schokolade
  • Green Finance Alliance: Über 6 Milliarden Euro für die grüne Transformation
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
14.978 Artikel | Seite 1 von 1.498

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
umweltrfreundichklimaschutz.jpg

© oekonews