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Windstromhoch zum Jahreswechsel   

03.01.2026

Verlässlich und bewährt beginnt das neue Jahr mit einem Hoch an Windenergie

Windkraft .jpg
Windkraft © Franz26 pixabay.com
Alle Jahre wieder läuft Österreichs Windkraft in der kalten Jahreszeit zu Höchstleistungen auf und hat auch Ende Dezember wieder mit Höchstwerten von 80,3, 78 und 73 GWh viel heimische, saubere Windenergie gebracht - das bedeutet nachhaltige Energiesicherheit „made in Austria“. Der Oktober letzten Jahres war mit einem Fünftel an Österreichs Strombedarf Rekord-Monat für die Windenergie-Erzeugung.
 

Österreichs Windkraft beweist einmal mehr ihre enorme Bedeutung für eine sichere, saubere und leistbare Energieversorgung. In der kalten Jahreszeit liefern heimische Windräder traditionell Höchstleistungen – so auch in den vergangenen Tagen: Mit 78 GWh (31.12.), 80,3 GWh (30.12.) und 73 GWh (28.12.) speisten Österreichs Windräder zum Jahresende wieder kräftig ein.
 

Zwei Drittel des jährlichen Windstroms werden im Winterhalbjahr erzeugt. Also genau dann, wenn Wasser und Sonne nur eingeschränkt liefern und Gas für die ausreichende Energieversorgung teuer von autoritären Regimen importiert werden muss. „Wind ist Winterkraft – das haben die letzten Tage des Jahres 2025 eindrucksvoll gezeigt“, so Florian Maringer, Geschäftsführer der IG Windkraft und erklärt weiter: “Am Silvestertag konnten so 46 Prozent der österreichischen Stromversorgung durch saubere und heimische Windenergie gedeckt werden. Allein dieser Tageswert entspricht dem Jahresverbrauch von rund 22.300 Haushalten – sauber, regional und ‚made in Austria‘.“
 

Rekord-Monat Oktober 2025

 

Neben den Tages-Höchstwerten zum Jahreswechsel war der Oktober 2025 der Rekord-Monat für Österreichs Windkraft: Mit 1027,8 GWh waren es im Monat Oktober 20,3 Prozent des österreichischen Strombedarfs – also rund ein Fünftel - nur durch Windkraft. Maringer betont: „Diese Spitzenwerte der sauberen, heimischen Stromerzeugung zeigen deutlich, wie unverzichtbar die Windkraft für eine unabhängige und stabile Energieversorgung geworden ist. Um die Abhängigkeit von fossilen Importen weiter zu reduzieren und die Energiepreise langfristig zu stabilisieren, müssen wir den Ausbau der heimischen Erneuerbaren, wie der Windkraft, konsequent vorantreiben. Das Wind-Potenzial in Österreich ist noch lange nicht ausgeschöpft.
 

Windkraft stärkt heimische Versorgungssicherheit – besonders im Winter

 

Mit sinkenden Temperaturen steigt Österreichs Energiebedarf deutlich an. Rund 70 Prozent des Gasverbrauchs fallen in die Wintermonate – und nahezu das gesamte Gas wird importiert. Diese fossilen Importe kosten Österreich jährlich mit rund 3 Milliarden Euro allein für Gas und insgesamt 14 Milliarden Euro für fossile Ressourcen.
 

Gleichzeitig verschärft die geopolitische Lage in Europas Nachbarschaft das Risiko für Preisachterbahnen und Lieferengpässe. „Umso wichtiger ist eine starke, regionale Energieerzeugung“, so Maringer. „Über 200 Unternehmen sowie rund 8.000 Beschäftigte arbeiten in Österreichs Windkraftbranche bereits tagtäglich an Energie ‚made in Austria‘, statt an Abhängigkeiten von volatilen Importmärkten

 

Gerade in den Wintermonaten zeigt sich die besondere Stärke der Technologie: Rund zwei Drittel des heimischen Windstroms werden zwischen November und März erzeugt. Windkraft liefert damit genau dann besonders viel Strom, wenn Sonnenenergie knapp ist und Flüsse weniger Wasser führen. Die Folge: ein stabiler Beitrag der Windkraft zur Versorgungssicherheit Österreichs.
 

Österreich braucht mehr Windkraft

 

„Die Rekordwerte zeigen, was Windkraft heute schon leistet – und was sie künftig leisten kann“, so Maringer.


Derzeit stehen in Österreich (Stand 31.12.2025) 1.447 Windräder mit einer Gesamtleistung von 4.188 MW. Damit werden 2,75 Millionen Haushalte mit sauberem, regionalem Strom versorgt. Moderne Anlagen zeigen, wie effizient die Technologie mittlerweile ist: Ein modernes Windrad (7 MW Leistung und 2.600 Volllaststunden) liefert genug Strom für rund 5.200 Haushalte.
 

„Wer Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit und stabile Preise will, setzt auf Erneuerbare – und insbesondere auf Windkraft“, fasst Maringer zusammen. „Der Ausbau ist kein Nice-to-have, sondern eine Notwendigkeit für Österreichs unabhängige Energiezukunft.“

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03.01.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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