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Windpark Bärofen: Baufortschritt und Biodiversität im Gleichschritt

25.11.2025

Auf der Koralpe wächst Kärntens erstes Windkraftprojekt des Energieunternehmens PÜSPÖK sichtbar in den Himmel.

Auerhahn am Bärofen, aufgenommen im Zuge des Auerhuhnmonitorings.jpg
Auerhahn am Bärofen, aufgenommen im Zuge des Auerhuhnmonitorings © Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft
Bärofen/Frantschach-St. Gertraud – Acht Anlagen mit insgesamt rund 34 Megawatt sollen ab spätestens Frühjahr 2027 klimafreundlichen Strom liefern – vor allem im energieintensiven Winterhalbjahr. Der Bau verläuft seit dem Start im Mai planmäßig. Von Beginn an wird die Errichtung von einem umfangreichen Naturschutzpaket begleitet, das in dieser Form Vorbildwirkung hat.
Bauarbeiten liegen im Zeitplan 

Die wesentlichen Infrastrukturarbeiten sind abgeschlossen oder weit fortgeschritten: Die Hauptzufahrten stehen, Kabeltrassen sind verlegt, Kranstellflächen vorbereitet und die Fundamentgruben ausgehoben. Fünf Fundamente sind bereits fertig. Sobald die Winterpause beginnt, ruht die Baustelle – eine bewusste Entscheidung zugunsten der Tierwelt. Nach der Schneeschmelze 2026 wird weitergebaut, um die Inbetriebnahme im Jahr 2027 zu gewährleisten.
 

Mehr als 50 Naturschutzauflagen im Einsatz 

Das Projekt folgt strengen ökologischen Leitlinien. Über 50 Naturschutzmaßnahmen sind verpflichtend, begleitet von einer unabhängigen ökologischen Bauaufsicht unter Leitung des anerkannten Experten DI Horst Leitner.
„Wir stellen sicher, dass die zahlreichen Auflagen konsequent umgesetzt werden“, sagt Leitner. „Es ist erfreulich zu sehen, wie sorgfältig hier gearbeitet wird.“
 

Artenschutz als zentraler Bestandteil 

Besonderer Fokus liegt auf Fledermäusen, Vögeln und weiteren empfindlichen Arten:

  • 100 Fledermauskästen wurden installiert – viele schon früh besiedelt, was ungewöhnlich rasch ist.

  • Eine 38 Hektar große Ausgleichsfläche schafft wertvolle Lebensräume für Birk- und Auerhühner.

  • Ein zehnjähriges Monitoring begleitet deren Bestände.

  • Windräder schalten sich bei erhöhter Fledermausaktivität automatisch ab.

  • Ameisenhügel werden von Spezialist*innen umsichtig verlegt.

Damit setzt der Windpark neue Standards, wie sich Energiewende und Artenschutz sinnvoll verbinden lassen.
 

Lebensräume aktiv aufwerten 

Über den Schutz hinaus investiert PÜSPÖK in die ökologische Aufwertung des gesamten Projektgebiets. Ehemalige Fichten-Monokulturen werden durch Mischwälder aus Bergahorn, Tanne und Vogelbeere ergänzt. Auf offenen Flächen entstehen neue Magerwiesen aus heimischem Saatgut – Lebensräume, die langfristig zahlreichen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen.

Auch der Bauablauf selbst orientiert sich an natürlichen Zyklen: Ruhezeiten, Brutphasen und Witterungsbedingungen bestimmen, wann welche Arbeiten stattfinden dürfen.
 

„Energiewende und Naturschutz gehören zusammen“ 

Für PÜSPÖK-Geschäftsführer Lukas Püspök ist der Windpark ein Musterbeispiel für moderne Energiepolitik:
„Der Windpark Bärofen verbindet den Weg zur regionalen Energieunabhängigkeit mit einem klaren Bekenntnis zur Natur. Der Ausbau erneuerbarer Energie und aktiver Naturschutz gehören zusammen und schaffen gemeinsam Mehrwert für die Region und weit darüber hinaus.“

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25.11.2025
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Auerhahn am Bärofen, aufgenommen im Zuge des Auerhuhnmonitorings © Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft