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Windkraft Simonsfeld legt freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht vor

02.12.2025

Transparenz, Klimaresilienz und ambitionierte ESG-Standards im Fokus

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Headquarter Windkraft Simonsfeld © Patrick Johannsen Fotografie

Die Windkraft Simonsfeld, einer der führenden Windstromproduzenten Österreichs, setzt ein   Zeichen für Transparenz und verantwortungsvolles Wirtschaften. Mit ihrem freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht 2024 präsentiert sie einen umfassenden Einblick in Klimaresilienz, Lieferkettenkontrolle und ambitionierte Emissionsziele – und das weit über gesetzliche Vorgaben hinaus.
 

Der Bericht, der sich am neuen Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs (VSME) orientiert und extern geprüft wurde, zeigt: 99,9 Prozent des Umsatzes der Windkraft Simonsfeld sind EU-taxonomiekonform. Für Finanzvorstand Alexander Hochauer ist diese Offenheit bewusst gewählt: „Wir wollen vorleben, was an Transparenz möglich ist – auch ohne regulatorischen Druck. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern das Fundament jeder Investitions- und Managemententscheidung.“
 

Klimarisiken im Blick -  Nachhaltigkeit als Steuerungsinstrument
 

Besonders hervor sticht die erstmals durchgeführte Klimarisikoanalyse auf Basis nationaler und europäischer Klimamodelle (ÖKS15, EuroCordex). Sie fließt direkt ins Risikomanagement ein und soll künftige Anpassungsmaßnahmen steuern. Parallel stärkt das Unternehmen seine Lieferketten: Ein verbindlicher Supplier Code of Conduct, ESG-Screenings und klare ökologische Mindeststandards sichern verantwortungsvolle Beschaffung.

Auch intern werden Strukturen weiterentwickelt –

unter anderem durch die laufende Anpassung an ISO 9001 und ISO 14001. Ziel ist es, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2028 zu halbieren. Technikvorstand Markus Winter betont die Bedeutung integrierter Prozesse:   „Erst wenn Analyse, Planung und Umsetzung nahtlos ineinandergreifen, können Anlagen über Jahrzehnte verlässlich funktionieren.“
 

Regionale Wertschöpfung und gesellschaftliche Verantwortung
 

Der Bericht zeigt deutlich, wie stark die Windkraft Simonsfeld auf regionale Einbindung setzt. Gemeinden, lokale Betriebe und Partner werden frühzeitig in Projekte einbezogen: von Infrastrukturfragen über Kooperationen bis hin zu Unterstützungen für Vereine. Diese enge Zusammenarbeit verankert Projekte sozial und wirtschaftlich in der Region und stärkt ihre Akzeptanz.
 

Biodiversität und ökologische Ausgleichsmaßnahmen
 

Auch beim Artenschutz geht das Unternehmen mit gutem Beispiel voran. Neue Windkraftprojekte werden mit Biodiversitätsflächen, Blühstreifen und naturnah gestalteten Ausgleichsflächen kombiniert. Hinzu kommen interne Effizienzmaßnahmen, etwa die Optimierung der Logistik oder die fortlaufende Elektrifizierung der Fahrzeugflotte.
 

Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2024 macht die Windkraft Simonsfeld deutlich, dass der Ausbau erneuerbarer Energien und konsequente ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können und dass Transparenz ein wesentlicher Baustein einer klimastabilen Energiezukunft ist.
 

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