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Windkraft auf Rekordkurs: 2024 erstmals über 1.000 Gigawatt an Land   

23.04.2025

Deutschland als europäischer Motor

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Genehmigungsanstieg in Deutschland © IGW

Wien – Der globale Ausbau der Windenergie hat 2024 einen historischen Meilenstein erreicht: Erstmals wurde weltweit mehr als 1.000 Gigawatt Windkraftleistung an Land installiert. Das geht aus dem aktuellen Global Wind Report des Global Wind Energy Councils (GWEC) hervor. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 117 Gigawatt neue Windkraftkapazitäten installiert – ein neuer Rekord. Davon entfallen rund 93 Prozent auf Onshore-Anlagen.

Treiber dieser Entwicklung ist vor allem China. Doch auch Europa verzeichnet mit 17 GW Zubau ein starkes Wachstum – allen voran Deutschland, das mit 11 GW neuer Onshore-Kapazität einen Anstieg von 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete. Damit festigt Deutschland seine Rolle als Zugpferd der europäischen Energiewende.

„Was man eindeutig sieht: Die Projekte sind da und die Unternehmen setzen sie bei passenden Rahmenbedingungen um“, erklärt Florian Maringer, Geschäftsführer der IG Windkraft. Während viele europäische Länder, u.a. auch Österreich,  beim Bereitstellen geeigneter Flächen hinterherhinken, setzt Deutschland mit verbindlichen Ausbauzielen und beschleunigten Genehmigungsverfahren Maßstäbe. Maßgeblich dazu beigetragen habe auch die entschlossene Umsetzung der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III).
 

Investitionssicherheit und Bürokratieabbau als Schlüssel
 

Trotz der positiven Zahlen mahnt der GWEC zur Vorsicht: Politische Unsicherheiten, etwa in den USA und Teilen Europas, gefährden die notwendige Planungssicherheit.  "Während die Windenergie weiterhin Investitionen und Arbeitsplätze fördert, die Energiesicherheit verbessert und die Kosten für die Verbraucher senkt, sehen wir in einigen Teilen der Welt ein unbeständigeres politisches Umfeld, einschließlich ideologisch motivierter Angriffe auf die Windenergie und erneuerbare Energien und den Stopp von im Bau befindlichen Projekten, was die Investitionssicherheit bedroht,“  so GWEC-CEO Ben Backwell.  

 Europa konnte sich durch ein wiedererstarktes Deutschland als zweitwichtigster Markt behaupten. Im Jänner 2025 konnte in Deutschland fast viermal mehr Windkraftleistung genehmigt werden, als noch vor zwei Jahren.

Gleichzeitig zeigen Länder wie Indien und Brasilien mit über 3.000 MW Zubau, dass der globale Markt vielfältiger wird. Die USA hingegen verzeichnen bei Onshore-Wind einen Rückgang der Neuinstallationen um fast 40 Prozent. 

Ein weiteres Highlight des Jahres 2024: Rekordwerte bei Offshore-Auktionen. Europa vergab 23,2 GW Kapazität, gefolgt von den USA (8,4 GW), Südkorea (3,3 GW), Taiwan (2,7 GW) und Japan (1,4 GW).


Windenergie als Wirtschaftsmotor und Weg aus der Krise
 

 "Wind gehört zu den billigsten Energiequellen der Welt und ist eine der beiden erneuerbaren Energiequellen, auf die 95 % des weltweiten Kapazitätswachstums bei den Erneuerbaren in diesem Jahrzehnt entfallen. Sie kann den Verbrauchern hochwertigen Strom mit einer hohen Grundlast bieten und die Netzstabilität gewährleisten,“ betont Girish Tanti, Vizepräsident des GWEC.

​​​​​​​Für Florian Maringer ist klar:  „Eine Politik, die umsetzt kann einen Wirtschaftszweig voranbringen. Einen mit einer doppelten Rendite: er schafft Arbeitsplätze und Investitionen in der Wirtschaftskrise und er befreit uns aus dem fossilen Schraubstock zwischen Trump und Putin.”

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