Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind(current)1
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Wind

Windenergie auf der Straße: E-LKW bringt Windmessmast 600 Kilometer emissionsärmer ans Ziel

12.08.2026

EWS setzt beim Transport von Windmessmasten erstmals auf einen vollelektrischen LKW - Logistikpartner - Breitfuss betreibt bereits sechs E-LKW mit eigenem Ladepark

lkw tansport 1.jpg
Eine kluge Option - E-LKW im Einsatz © Breitfuss Transport GmbH
Vorarlberg/Steiermark – Die Energiewende beginnt nicht erst dort, wo Windräder Strom erzeugen. Auch der Weg zur Windenergie kann nachhaltiger gestaltet werden. Das zeigt ein aktueller Transport der EWS: Ein Windmessmast wurde erstmals mit einem vollelektrischen LKW über knapp 600 Kilometer von Vorarlberg in die Steiermark transportiert.

Für Thomas Maier, Messtechniker und Projektleiter bei EWS, ist der Umstieg nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Durch den Elektro-LKW lassen sich CO₂-Emissionen und Treibstoffkosten reduzieren. Gleichzeitig fallen gegenüber einem Diesel-LKW deutlich geringere Mautkosten an.
 

Sechs Elektro-LKW im Einsatz#

Möglich wurde der Transport durch die Breitfuss Transport GmbH aus Kapfenberg. Das Unternehmen hat mittlerweile sechs vollelektrische LKWs. Geladen werden diese am eigenen Hochleistungs-Ladepark, der mit Photovoltaik, Batteriespeicher und intelligenter Ladesteuerung ausgestattet ist. Zum Einsatz kommt dabei Strom aus erneuerbaren Quellen.
 

Auch bei längeren Transportstrecken sieht Breitfuss keine unüberwindbare Hürde. „Mit unserem Elektro-Sattelzug können gegenüber einem Diesel-LKW bis zu 80 Prozent der Mautkosten eingespart werden“, erklärt Geschäftsführer Florian Breitfuss.

Nach rund 500 Kilometern wird der E-LKW für etwa eine Stunde geladen. Die Ladepause lässt sich dabei mit der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepause des Fahrers verbinden.
 

Energiewende endet nicht beim Windrad

 

Der Transport des Windmessmastes zeigt exemplarisch, wie verschiedene Bereiche der Energiewende zusammenspielen können: Erneuerbare Stromerzeugung, Batteriespeicher und Elektromobilität greifen ineinander.

Damit wird auch der Schwerverkehr zunehmend Teil der Dekarbonisierung. Wo die notwendige Ladeinfrastruktur vorhanden ist und Fahr- sowie Ladezeiten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können, lassen sich elektrische LKW bereits heute wirtschaftlich einsetzen.
 

Für EWS ist der Transport deshalb mehr als ein einzelnes Pilotprojekt: Nachhaltigkeit soll entlang der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt werden – vom Windmessstandort bis zur Logistik.

lkw tansport 2.jpg
Transport mit dem E-LKW © Breitfuss Transport GmbH
lkw tansport 3.jpg
Der E-LKW transportierte den Windmessmast von Vorarlberg in die Steiermark © Breitfuss Transport GmbH

Verwandte Artikel

  • Autonomes Fahren erreicht London: Wayve und Uber starten Robotaxi-Fahrten in Großbritannien
  • Polestar 4 SUV: Mehr Platz, 630 Kilometer Reichweite und 544 PS
  • Deutsche Autoindustrie verschläft das Elektroauto: „Management-Arroganz treibt Niedergang“
  • Olympiasiegerin Lara Vadlau fährt jetzt elektrisch: Mit dem Kia EV5
  • Las Vegas öffnet seine Straßen für tausende Robotaxis
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
12.08.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Windstrom speichern statt abregeln: Großspeicher direkt am Windpark in Niedersachsen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Rekord-Juli bei Windkraft

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 12. September 2026, 70.128 Artikel Online

Weitere Themen

  • Weltrekord-Nabenhöhe: Windprojekt mit höchstem Serien-Turm für Windenergieanlagen fertiggestellt
  • Windkraft für die Region: 1.600 Haushalte beziehen bereits Heimwatt-Strom für 8 Cent
  • Europa setzt bei ausgedienten Windrotorblättern auf Recycling
  • Vorarlberg hält an Windkraft fest - aber nicht um jeden Preis
  • Windkraftausbau: Wiederverwendung könnte erhebliche Mengen an Rohstoffen sparen
  • Windkraft und Naturschutz: Wie Energiewende und Artenvielfalt gemeinsam gelingen können
  • Deutschland: Rechtsgutachten sieht Netzanschlusspaket als verfassungswidrig
  • Österreich erhält nach 15 Jahren neuen hochpräzisen Windatlas mittels moderner Technik: regional mehr Wind-Potenzial als bisher angenommen
  • Tschechien verkleinert Beschleunigungsgebiete für Windkraft drastisch
  • Windstrom speichern statt abregeln: Großspeicher direkt am Windpark in Niedersachsen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.554 Artikel | Seite 1 von 256

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
lkw tansport 1.jpg

Eine kluge Option - E-LKW im Einsatz © Breitfuss Transport GmbH

lkw tansport 2.jpg

Transport mit dem E-LKW © Breitfuss Transport GmbH

lkw tansport 3.jpg

Der E-LKW transportierte den Windmessmast von Vorarlberg in die Steiermark © Breitfuss Transport GmbH