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Wiener Linien: Die neuen Elektrobusse sind unterwegs

10.09.2012

Vollkommen elektrisch, nahezu geräuschlos und besser für die Umwelt!

© Wiener Linien– E–Bus mit Wiener–Linien–GF Steinbauer und Vbgm. Renate Brauner
© Wiener Linien– E–Bus mit Wiener–Linien–GF Steinbauer und Vbgm. Renate Brauner
Wien – In der Wiener Innenstadt wurden heute erstmals die neuen
Elektrobusse für die Linien 2A und 3A vorgestellt. Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener–Linien–Geschäftsführer Günter Steinbauer luden zur Probefahrt. Nach den ersten erfolgreichen Testfahrten mit E–Kleinbussen im Jahr 2011 entschlossen sich die Wiener Linien diese fortschrittliche Antriebstechnik für die Citybus–Linien 2A und 3A einzusetzen. Knapp ein Jahr später rollte heute bereits der erste von zwölf E–Bussen durch die Straßen der Wiener Innenstadt.
Vizebürgermeisterin Renate Brauner freut sich über die neue Busflotte: "Mit den neuen E–Bussen geht Wien einen wichtigen Schritt in die Zukunft und gehört damit auch weltweit zu den wenigen Städten, in denen E–Busse im normalen Betrieb eingesetzt werden. Die neuen Busse sind damit auch für unsere internationalen Gäste ein Ausweis dafür, dass unsere Stadt über eines der modernsten und umweltfreundlichsten Streckennetze der Welt verfügt." Die sogenannten ElectriCitybusse sind Teil der Wiener Modellregion für E–Mobilität. Bereits mit Beginn des nächsten Jahres wird die erste Citybuslinie komplett umgestellt sein. Bis beide Linien vollständig elektrisch in der Wiener Innenstadt zum Einsatz kommen, wird es noch bis Sommer 2013 dauern.
Bereits jetzt sind die Wiener Linien mit umweltfreundlichen und innovativen Fahrzeugen unterwegs. So speisen die neuen U–Bahnen und die ULFe Bremsenergie wieder zurück ins Netz und sind daher besonders energiesparend unterwegs. "Auch der ElectriCitybus wird nicht nur rein elektrisch angetrieben, sondern er wird die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder in seine Speicherzellen zurückladen. Wir rechnen mit einer maximalen Rückspeisung von 20 Prozent der Antriebsenergie", so Wiener–Linien–Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Die Besonderheiten der Elektrobusse
Geladen werden die neuen Fahrzeuge durch einen Stromabnehmer am Dach des Busses, der in den Ladestationen der Endhaltestelle (Schwarzenbergplatz und Schottenring) per Knopfdruck hoch– und runtergefahren wird. Diese Aufladung dauert maximal 15 Minuten. Über Nacht werden die Busse in der Garage langsam mit einer Leistung von 15 kW aufgeladen. Das Buskonzept ist in Europa einzigartig und erweckt bereits jetzt großes Interesse. Eine Besonderheit ist unter anderem, dass erstmalig das Ladegerät im Bus selbst verbaut ist. Aber auch, dass Heizung und Klimaanlage rein elektrisch betrieben werden, hat Seltenheitswert. Der Bus bietet Platz für 44 Fahrgäste. Für die kurzen Strecken und die kleinen Busse der Innenstadt ist der E–Antrieb bereits heute die fortschrittliche Alternative zu gängigen Technologien und geht mit dem Regelbetrieb in den Langzeittest.
Daten und Fakten zum Wiener Linien E–Bus
Hersteller: Rampini/Siemens
Länge : 7,72 m
Breite : 2,20 m
Höhe: 3,15 m
Niederflur: Ja
Plätze: 44
Reichweite: 150 km
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10.09.2012 | Autor*in: holler
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