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Wien testet selbstfahrenden E-Bus

11.04.2018

Wien bekommt eine fahrerlose Autobuslinie in aspern Die Seestadt Wiens.

© PID Martin Votava/ Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinauer
© PID Martin Votava/ Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinauer
Der "auto.Bus - Seestadt" soll ab 2019 unter Realbedingungen in der Seestadt als Buslinie in Betrieb gehen, samt Haltestellen, Fahrplan und echten Fahrgäste. Derzeit testen die Wiener Linien das autonom fahrende Fahrzeug noch, Ziel ist die Erhöhung der Effizienz und der Sicherheit.
Auf der ersten vollautomatischen Buslinie sollen zwei Kleinbusse mit jeweils Platz tr bis zu elf Fahrgäste fahren, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h im automatisierten Betrieb.
Öffi-Stadträtin Ulli Sima meint: "Wien stärkt damit seine innovative Vorreiterrolle. Schon bei den E-Bussen war das Wiener System Vorbild für viele europäische Verkehrsbetriebe. Mit den autonomen Bussen machen wir den nächsten Schritt."
Sicherheit und Akzeptanz
Bei dem Projekt "auto.Bus - Seestadt" arbeiten die Wiener Linien, das Austrian Institute of Technology (AIT), das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), der TÜV AUSTRIA sowie die SIEMENS AG Österreich und der französische Bushersteller NAVYA gemeinsam an der technologischen Weiterentwicklung von autonomen Kleinbussen. Das Projekt wird mit Mitteln des Verkehrsministeriums gefördert.
Mehr Info: Wiener Linien
Auch in Salzburg ist der autonom fahrende Bus bereits in Einsatz: Salzburg Research hat sich bereits vor einiger Zeit für eine Testgenehmigung für selbstfahrende Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr sowie für die Sondierung einer Testregion im Bundesland Salzburg beworben. In dieser Salzburger Testregion sollen Möglichkeiten zur Attraktivierung des vorhandenen öffentlichen Verkehrs mit Hilfe von selbstfahrenden Fahrzeugen erforscht und erprobt werden. Im Rahmen dieser Initiative und anlässlich der Salzburger Verkehrstage wurde bereits 2016 erstmalig ein selbstfahrender Minibus auf Österreichs Straßen vorgestellt, Grundlage für die angestrebte Testregion in Salzburg ist das Mobilitätskonzept „salzburg.mobil 2025“ des Landes Salzburg, das die künftige Strategie für nachhaltige Mobilität im Bundesland Salzburg festlegt. Die Attraktivierung des ÖV-Angebots auf der „letzten Meile“ ist eines der wesentlichen strategischen Ziele.
Ein selbstfahrender Bus erkennt mittels Sensoren gewisse Lichtpunkte, die im Vorfeld auf der Strecke eingerichtet werden müssen, so hat etwa die Einrichtung und Programmierung in Salzburg eine Woche lang gedauert. Bis dato wurden bereits weltweit einige Testprojekte mit dem Bus umgesetzt, darunter u.a. das SmartShuttle in Sion (Schweiz) oder bei der Passenger Terminal Expo 2016 (Köln).
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11.04.2018 | Autor*in: holler
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© PID Martin Votava/ Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinauer

© PID Martin Votava/ Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinauer

© Salzburg Research- Wildbild / Der selbstfahrende Bus in Salzburg

© Salzburg Research- Wildbild / Der selbstfahrende Bus in Salzburg