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Wie Wissensorganisationen lokalen Klimaschutz vorantreiben

19.10.2025

AIT Austrian Institute of Technology koordiniert neues EU-Projekt „Catalyse“

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Catalyse Projekt Kick Off k.A. © AIT/Anahi Montalvo-Rojo
Wien - Forschung als Motor für Klimaschutz: Mit dem Start des EU-Projekts „Catalyse“ will ein europäisches Konsortium unter Leitung des AIT Austrian Institute of Technology zeigen, wie Wissensorganisationen – also Universitäten, Forschungs- und Technologieinstitute – Städte auf dem Weg zur Klimaneutralität wirksam unterstützen können.

Im Zentrum steht die Idee, dass wissenschaftliche Einrichtungen weit mehr leisten können als reine Forschung: Sie sollen zu Knotenpunkten lokaler Innovationsökosysteme werden, die Wissen, Akteur:innen und Ressourcen zusammenführen. Beim Kick-off-Meeting in Wien trafen Vertreter:innen aus Leipzig, Manchester, Rotterdam und Wien zusammen, um gemeinsame Strategien und erste Leitlinien zu entwickeln.


„Wissensorganisationen sind entscheidende Veränderungskräfte. Sie können missionsorientierte Politik unterstützen, soziale Innovation fördern und Klimaschutz in der Lebensrealität der Menschen verankern“, erklärt Gudrun Haindlmaier, Projektkoordinatorin am AIT.

 

Forschung, Stadt und Gesellschaft gemeinsam denken



„Catalyse“ ist Teil der EU-Mission „100 klimaneutrale und smarte Städte bis 2030“ und will das Potenzial dieser Mission stärker mit den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort verknüpfen. Das Projekt adressiert drei zentrale Herausforderungen:

  • Klimaschutzmaßnahmen sind in vielen Städten noch unzureichend lokal verankert.

  • Das transformative Potenzial sozialer Innovation wird zu wenig genutzt.

  • Zahlreiche Pilotprojekte bleiben fragmentiert und enden mit Ablauf der Förderperiode.

Catalyse will diese Lücken schließen – durch Capacity Building, gegenseitiges Lernen und den Aufbau inklusiver Räume, in denen Verwaltung, Forschung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam Lösungen entwickeln.
 

Vier Städte als Reallabore

In vier Pilotstädten werden unterschiedliche Ansätze getestet, wie Wissensorganisationen Klimaschutzprozesse katalysieren können:

  • Leipzig: Anpassung des Climate City Contract auf lokaler Ebene

  • Manchester: Wissensorganisationen als Katalysatoren gegen fragmentierte Innovationszyklen

  • Rotterdam: Sozial ausgewogene, klimaneutrale Wärmeversorgung

  • Wien: Entwicklung klimaneutraler Stadtteile auf ehemaligen Bahnflächen

Damit wird sichtbar, wie vielfältig die Rolle von Forschungseinrichtungen in der praktischen Umsetzung der Energiewende sein kann – von Stadtplanung über soziale Gerechtigkeit bis hin zu Governance-Fragen.
 

Wissen als Katalysator

„Catalyse – Knowledge Institutions catalysing local action for net zero“ läuft über 36 Monate und wird von der Europäischen Kommission gefördert (Grant Agreement Nr. 101217086). Zum Konsortium zählen zehn Partnerorganisationen aus Forschung, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft.

Das Ziel: eine neue Generation von städtischen Innovationssystemen, in denen Wissensträger als vertrauenswürdige Verbinder agieren und die Transformation zu einer klimaneutralen Gesellschaft beschleunigen.

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