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Wie Fernwärme-Kunden zur Energiewende beitragen können

20.08.2025

Fernwärmesysteme können eine entscheidende Rolle in der Energiewende spielen, wenn sie effizient arbeiten und erneuerbare Energiequellen nutzen.

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Die Verwertung von Biomassereste wie Hackschnitzeln wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. © André Künzelmann/UFZ
Eine mit dem Future Talent Award der FMA – Facility Management Austria ausgezeichnete Masterarbeit der Hochschule Burgenland liefert wertvolle Ergebnisse darüber, wie Nutzer*innen durch kleine Änderungen einen positiven Beitrag leisten können.

Pinkafeld -  Fernwärmesysteme sind Netzwerke, die Gebäude mit Wärme für Heizung und Warmwasser versorgen. Das Ziel muss angesichts der Klimakrise sein, diese Systeme so weit wie möglich mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Damit das optimal funktionieren kann, ist die Flexibilisierung des Wärmebedarfs der Kundinnen und Kunden gefragt, so das Ergebnis der Simulationsstudie von Jungforscher Matthias Krammer von der Forschung Burgenland. Der Absolvent des Masterstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudemanagement wurde für seine Arbeit mit dem Future Talent Award der FMA – Facility Management Austria ausgezeichnet.

Lastspitzen reduzieren und Erneuerbare besser nutzen

Die Masterarbeit untersucht, wie der Wärmebedarf von End-Kund*innen durch zeitabhängige Wärmetarife flexibler gestaltet werden kann. Krammer entwickelte dafür zwei verschiedene Tarife:
  • Tarif zur Integration erneuerbarer Energien: Ist gut für die Umwelt, da er erneuerbare Energien besser nutzt, erfordert aber hohe Flexibilität und kann das Netz stärker belasten.
  • Tarif zur Reduzierung von Lastspitzen: Macht das Fernwärmenetz stabiler und effizienter, reduziert Kosten und Emissionen. Erfordert weniger Flexibilität und ist einfacher umzusetzen.
Welcher Tarif besser geeignet ist, hängt von den Zielen des Fernwärmenetzes ab: Umweltfreundlichkeit oder Netzstabilität.

Der Absolvent entwickelte ein Prognosemodell basierend auf Wetterdaten und historischen Verbrauchswerten und kann damit den zukünftigen Wärmebedarf sozusagen vorhersagen. Über 300 Simulationen ließ er pro Tarif durchlaufen und war selbst überrascht von seinem Ergebnis: „Mich begeistert die Erkenntnis, dass für die Zielerreichung keine große Lastverschiebung notwendig ist. Bereits geringfügige Anpassungen im Nutzerverhalten können Lastspitzen reduzieren und das Netz entlasten. Dadurch sinkt der Einsatz fossiler Spitzenlastkessel und bestehende, nachhaltigere Anlagen können effizienter genutzt werden.  Auf diese Weise lassen sich Fernwärmenetze erweitern, ohne dass zusätzliche Erzeugungskapazitäten erforderlich sind.“

 Interessierte können sich per Mail an Matthias Krammer wenden.

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Die Verwertung von Biomassereste wie Hackschnitzeln wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. © André Künzelmann/UFZ