Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Wenn Pflanzen mit Bakterien kooperieren: Wie Hülsenfrüchte Boden und Ernährung stärken

08.08.2025

Hülsenfrüchte zeigen, wie eng Natur und Nachhaltigkeit verbunden sind.

Berlin – Wurzeln, die mit Bakterien zusammenarbeiten, Früchte, die Eiweiß speichern und Blüten, die sich nur für Hummeln öffnen: Hülsenfrüchte wie Ackerbohne, Sojabohne, Körnererbse und Süßlupine zeigen, wie eng Natur und Nachhaltigkeit verbunden sind. Was unter der Erde beginnt, bringt Nährstoffe auf den Teller und neue Fruchtbarkeit aufs Feld.
 

Hülsenfrüchte gehen eine besondere Symbiose ein: Ihre Wurzeln arbeiten mit sogenannten Knöllchenbakterien zusammen. Diese Mikroorganismen sind in der Lage, Stickstoff aus der Bodenluft zu binden und den Pflanzen bereitzustellen. Im Gegenzug versorgt die Pflanze die Bakterien mit Nährstoffen. Durch diese Zusammenarbeit wird der Boden auf natürliche Weise gedüngt, Landwirtinnen und Landwirte können dafür auf mineralischen Stickstoffdünger verzichten. Das schont das Grundwasser, spart Kosten ein und fördert die Bodengesundheit.

Auch nach der Ernte bleibt der Effekt erhalten. Die stickstoffreichen Pflanzenreste versorgen die nachfolgende Kultur und tragen so zur nachhaltigen Fruchtfolge bei.


Eiweiß aus der Hülse – vielseitig, pflanzlich, wertvoll
 

Die Bezeichnung „Hülsenfrüchte“ geht auf eine Besonderheit ihrer Fruchtform zurück. Die längliche Hülse schützt die Samen, bis sie reif sind, ähnlich wie eine natürliche Vorratskammer. Erst beim Dreschen öffnet sie sich und gibt ihren wertvollen Inhalt frei. 

Die Samen im Inneren haben es in sich: Sie gehören zu den eiweißreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Sojabohnen liefern bis zu 38 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, Süßlupinen rund 32 Gramm. Damit sind sie wichtige Bausteine einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung.

Auch in ihrer Blüte zeigen Hülsenfrüchte eine ausgeklügelte Strategie: Die typischen Blüten, bestehend aus Fahne, Flügeln und Schiffchen, öffnen sich erst, wenn Bienen oder andere Insekten sie besuchen. Bei der Ackerbohne gelingt das zunächst nur kräftigen Hummeln. Erst danach erhalten auch kleinere Arten Zugang zu Nektar und Pollen – ein präzise abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Pflanze und Bestäuber.


 
Hummel auf Hülsenfrucht.jpg
© Die Vier von Hier
DIE VIER VON HIER! Körnerleguminosen aus Europa für eine nachhaltige Ernährung“ ist eine Kampagne, die von der Europäischen Union finanziert wird mit den Zielen, Wissen über europäische Körnerleguminosen zu vermitteln, deren Image zu verbessern und damit Verhaltensänderungen bei den Konsumentinnen und Konsumenten hin zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung anzustoßen.

Links

  • Aktuelle Ernährungsempfehlungen zu Körnerleguminosen (Hülsenfrüchte)
  • DIE VIER VON HIER!

Verwandte Artikel

  • So gelingt die restefreie Grillparty
  • Gemeinsam statt gegeneinander: Wie die Agrar- und Ernährungswende gelingen kann
  • Nahrungsmittel, die die weltweite Entwaldung vorantreiben
  • Hanfsamen bestellen – die besten Seiten & Shops im Überblick
  • Ernährungstrends 2030: Pflanzliche Kost, Kreislaufwirtschaft und regionale Versorgung
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
08.08.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Veganmania Donauinsel: Pflanzliche Vielfalt bei freiem Eintritt

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Hohe Lebensmittelpreise: WWF fordert Maßnahmen gegen Verschwendung

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 15. August 2026, 69.913 Artikel Online

Weitere Themen

  • Wochenlange Hitze belastet Menschen mit chronischen Schmerzen besonders
  • Danube Private University forscht zu Umweltfaktoren bei Parkinson
  • Greenpeace und IG Milch fordern von Minister Totschnig starkes Klimagesetz und RenaturierungGrün
  • Armut erhöht die Belastung durch Hitze
  • Live-Messungen zeigen Hitze-Falle in Wohnungen von armutsbetroffenen Senior:innen
  • Zwischenbilanz Hitzetelefon: Größte Sorgen gelten heißen Wohnungen und gesundheitlichen Risiken
  • Der Tod durch Hitze ist vermeidbar 
  • Hitzeschutz fördert Schulerfolg, ist aber nicht für alle Kinder gleich verfügbar
  • Wie unsere Straßenbilder unseren Schlaf beeinflussen
  • Pflanzlich essen und Sport? Die Leistung bleibt  auf Kurs
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.330 Artikel | Seite 1 von 333

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Hummel auf Hülsenfrucht.jpg

© Die Vier von Hier