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Welttag der Ozeane: Endlich klares Bekenntnis zum Meeresschutz von Österreich gefordert

08.06.2025

UN-Ozeankonferenz in Nizza bringt historische Chance für Meeresschutz – Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, das globale Hochseeschutzabkommen zu ratifizieren

meer-ozean.jpg
Meer © dinanani pixabay.com

Wien/Nizza  - Zum Welttag der Ozeane am heutigen Sonntag ruft Greenpeace die österreichische Bundesregierung dazu auf, sich klar und verbindlich für den Schutz der Meere einzusetzen. Denn ein Greenpeace-Report zeigt: Der Zustand der Weltmeere ist besorgniserregend wie nie zuvor. Vom 9. bis 13. Juni treffen sich die UN-Staaten in Nizza zur UN-Ozeankonferenz. Im Zentrum steht das globale Hochseeschutzabkommen, das erst in Kraft tritt, wenn es von mindestens 60 Staaten ratifiziert wurde. Bisher haben das Abkommen erst 31 Staaten ratifiziert. Greenpeace fordert die österreichische Bundesregierung auf, das Abkommen endlich zu ratifizieren.

Ursula Bittner, Greenpeace-Sprecherin: „Unsere Meere sind überfischt und von Plastik verschmutzt. Die Staaten müssen in Nizza gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Ausbeutung der Meere zu stoppen. Auch Österreichs Bundesregierung muss ihrer Verantwortung nachkommen und das Hochseeschutzabkommen endlich ratifizieren.”

Das globale Hochseeschutzabkommen schützt bedrohte Arten und Lebensräume jenseits nationaler Grenzen. Die diesjährige UN-Ozeankonferenz in Nizza könnte deshalb zum bedeutendsten Meilenstein für den Schutz der Meere seit der Verabschiedung des Abkommens im Jahr 2023 werden. Ein Greenpeace-Report von Oktober 2024 zeigt den besorgniserregenden Zustand der Meere. Ohne wirksamen Schutz der Hochsee bleibt das globale 30x30-Ziel – also 30 Prozent der Ozeane bis 2030 unter Schutz zu stellen - unerreichbar. Wenn der Schutz der Meere im aktuellen Tempo voranschreitet, wird das 30-Prozent-Ziel erst 2107 erreicht – also fast 80 Jahre zu spät.

Greenpeace fordert zudem ein weltweites Moratorium gegen den Tiefseebergbau. Diese Industrie könnte die empfindliche Ökosysteme dauerhaft schädigen. „Tiefseebergbau bedeutet Zerstörung auf Vorrat. Für kurzfristige Profite riskieren wir, dass einzigartige Ökosysteme zerstört werden, die sich über Jahrhunderte nicht erholen. Die Tiefsee ist einer der letzten unberührten Lebensräume der Erde – ihn zu schützen ist eine Frage globaler Verantwortung“, so Bittner.

Link zum englischsprachigen Bericht „From Commitment to Action: Achieving the 30x30 Target Through The Global Ocean Treaty“ (2024):  act.gp/Greenpeace_Report

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