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Weiter starker Anstieg beiAnschlüssen erneuerbarer Energien an Verteilnetz der innogy-Gruppe

15.08.2017

Strommenge entspricht jährlichem Verbrauch von 9,5 Mio. Haushalten -Windkraft trägt knapp zur Hälfte des eingespeisten Stroms bei

© Michael Schwarzenberger/blickpixel - pixabay.com / Photovoltaik
© Michael Schwarzenberger/blickpixel - pixabay.com / Photovoltaik
Die Verteilnetzbetreiber der innogy-Gruppe haben auch im Jahr 2016 einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland geleistet. Im Berichtsjahr wurden weitere 6.300 Anlagen an das Stromnetz angeschlossen, so dass die Gesamtzahl auf annähernd 330.000 gestiegen ist. Damit liegt der Anteil von innogy an allen in Deutschland angeschlossenen Anlagen bei rund 21 Prozent.
Mit der im Jahr 2016 in das Verteilnetz der innogy-Gruppe eingespeisten Strommenge von 33 Milliarden Kilowattstunden könnten rund 9,5 Millionen Haushalte etwa ein Jahr mit Elektrizität versorgt werden. Die durch Windkraft eingespeiste Menge machte dabei mit 16,3 Milliarden Kilowattstunden knapp die Hälfte aus. Nach der Windkraft folgten die Photovoltaikanlagen mit einer eingespeisten Menge von knapp 8 Milliarden Kilowattstunden. Nennenswerte Beiträge kamen zudem von der Biomasse. Der Anteil dieser drei regenerativen Energien belief sich 2016 auf rund 95 Prozent. Die restlichen Anteile verteilen sich auf Wasserkraft, Deponie- und Klärgas.
Während bei der Menge des eingespeisten Stroms die Windkraft dominiert, stellen die Photovoltaikanlagen die größte Anzahl an Anlagen. Sie machen mit annähernd 97 Prozent die mit Abstand größte Gruppe der erneuerbaren Ernergien aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass eine einzelne Photovoltaikanlage nur einen Bruchteil der Leistung hat im Vergleich zu Windkraft und Biomasse.
Die weiter steigende Zahl der an das Verteilnetz angeschlossenen Erzeugungs-Anlagen macht den Netzbetrieb zunehmend komplexer. Durch die Aufnahme großer Mengen Strom, die zudem auf Grund von Witterung und Tageszeit stark schwanken, haben die Verteilnetze zunehmend zu ihrer traditionellen Aufgabe die Funktion zum Einsammeln von Elektrizität übernommen. Hinzu kommt, dass der Großteil der Anlagen in ländlichen Regionen errichtet wird. Dort ist der Verbrauch im Vergleich zu städtischen Ballungsräumen deutlich geringer. Der dezentral eingespeiste Strom muss also zu den Verbrauchsschwerpunkten transportiert werden.
Um die zunehmende Komplexität im Verteilnetz zu beherrschen, ergreifen die Betreiber in der innogy-Gruppe umfangreiche Maßnahmen, um die Versorgungsqualität weiterhin auf dem anerkannt hohen Niveau zu gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise innovative Lösungen in Richtung eines intelligenten Netzes, auch Smart Grid genannt. Dies bedeutet insbesondere die Verknüpfung der Energietechnik mit Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Digitalisierung spielt hierbei eine zunehmend wichtigere Rolle. Zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf diesem Feld wurden aufgesetzt, von denen einige bereits erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Geforscht wird ferner an Techniken zur Speicherung von Strom. Ziel ist es hierbei, möglichst große Mengen des Stroms aus erneuerbaren Energien aufnehmen zu können, wenn die Erzeugung den Strombedarf übersteigt. Bei Batterien mit begrenzter Leistung sind Erfolge bereits zu verzeichnen, im großen Maßstab stehen diese noch aus.
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15.08.2017 | Autor*in: holler
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