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Was Verkehrsschilder mit Insekten im Burgenland zu tun haben

08.01.2026

Ebinger zieht nach einem Jahr CO₂-neutraler Produktion eine positive Bilanz

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Nachhaltige Holzverkehrsschilder von Ebinger © Ebinger
Wien  – Verkehrsschilder sind eigentlich Sinnbilder technischer Notwendigkeit. Dass sie zugleich zum Klimaschutz und zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können, zeigt das Wiener Unternehmen Ebinger. Ein Jahr nach der Auszeichnung mit dem Österreichischen Klimasiegel zieht der Verkehrstechnik-Pionier eine klare Bilanz: Die CO₂-neutrale Produktion hat sich im laufenden Betrieb bewährt – wirtschaftlich, qualitativ und ökologisch.

Im Zentrum dieser Entwicklung stehen innovative Verkehrsschilder aus Holz, die mittlerweile in mehreren österreichischen Gemeinden im Einsatz sind, sowie ein Biodiversitätsprojekt im Burgenland, das Emissionen bindet und Lebensräume für Pflanzen und Insekten schafft. 
 

CO₂-Neutralität als Startpunkt, nicht als Endziel 

„Die Auszeichnung mit dem Klimasiegel war für uns kein Ziel, sondern ein Anfang“, sagt Ebinger-Geschäftsführer Wolfgang Hammer. „Wir wollten beweisen, dass CO₂-Neutralität und industrieller Standard kein Widerspruch sind. Ein Jahr später können wir sagen: Es funktioniert – und es funktioniert dauerhaft.“
 

Seit 2024 erfolgt die Herstellung der Ebinger-Verkehrsschilder vollständig klimaneutral. Grundlage dafür ist das Prinzip Vermeiden, Reduzieren und Kompensieren. Unvermeidbare Emissionen werden durch die Bindung von CO₂ ausgeglichen – konkret durch eine ökologisch hochwertige Blühwiese im Burgenland.
 

Im Rahmen dieses Biodiversitätsprojekts wurden 1,25 Hektar Blühstreifen sowie 0,8 Hektar strukturreiche Rückzugsflächen angelegt. Die Fläche bindet jährlich rund 45 Tonnen CO₂-Äquivalente in Vegetation und Böden und fördert zugleich die Artenvielfalt von Flora und Fauna. 

 

Holz statt Aluminium: Innovation in der Produktentwicklung 

Ein zentraler Hebel der nachhaltigen Unternehmensstrategie liegt in der Produktentwicklung. Neben klassischen Verkehrsschildern aus Aluminium bietet Ebinger heute eine umweltfreundliche Alternative aus nachhaltig gewonnenem Holz an.
 

Die Holzschilder sind TÜV-zertifiziert, langlebig und witterungsbeständig. Gleichzeitig benötigen sie in der Herstellung rund zwei Drittel weniger Energie. Konkret bedeutet das:
9,7 statt 26,7 Kilogramm CO₂-Äquivalente pro Quadratmeter Verkehrsschildfläche.
 

Das verwendete Holz stammt vollständig aus nachhaltiger europäischer Forstwirtschaft. Ein eigens entwickeltes Produktionsverfahren stellt sicher, dass die Schilder auch bei langfristigem Außeneinsatz maßhaltig und widerstandsfähig bleiben.
 

 „Unsere Holzschilder sind ein Beispiel dafür, dass ökologisches Denken und technologische Innovation zusammenwirken können“, erklärt Hammer. „Sie stehen für eine neue Generation von Verkehrstechnik – sichtbar nachhaltig, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Funktionalität.“
 

Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum 

Mehrere Städte und Gemeinden setzen bereits auf die klimaneutrale Produktlinie von Ebinger. Holzverkehrsschilder sind unter anderem in Böheimkirchen und Gutenstein (Niederösterreich) sowie in Wien im Einsatz. Dort wurden sie z.B. im Zuge der Neugestaltung des Christian-Broda-Platzes im November 2024 installiert.

Neben ihrer ökologischen Wirkung tragen die Schilder auch zur optischen Aufwertung des öffentlichen Raums bei – ein Aspekt, der insbesondere bei Stadtentwicklungsprojekten zunehmend an Bedeutung gewinnt. 
 

Innovation mit Tradition 

Ebinger bleibt damit seiner langen Innovationsgeschichte treu. Bereits 1950 war das Unternehmen maßgeblich an der Einführung rückstrahlender Verkehrsschilder beteiligt – eine Neuerung, die die Verkehrssicherheit nachhaltig veränderte. Heute setzt Ebinger diesen Weg fort und macht Nachhaltigkeit zum Leitprinzip moderner Verkehrsinfrastruktur.
 

„Als Hersteller von Produkten, die tagtäglich das öffentliche Leben prägen, tragen wir Verantwortung – nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Umwelt und Zukunft“, fasst Hammer zusammen. „Das Klimasiegel bestätigt unseren Weg. Der eigentliche Erfolg ist aber, dass wir ihn Tag für Tag konsequent weitergehen.“

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08.01.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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