Was uns wirklich nährt: Neues Symposium stellt Ernährungssystem auf den Prüfstand
Wien/Grafenegg - Wie sieht ein Ernährungssystem aus, das Menschen, Natur und Gesellschaft langfristig gesund hält? Dieser Frage widmet sich erstmals das Gaumen Hoch Symposium am 7. und 8. Oktober in der Reitschule Grafenegg.
Unter dem Titel „Was uns wirklich nährt“ treffen Persönlichkeiten aus Landwirtschaft, Gastronomie, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur aufeinander. Inhaltlich kuratiert wird das Symposium vom Wissenschaftler und Autor Martin Grassberger.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Bodengesundheit, Klimaanpassung, biologische Vielfalt, Ernährung und Gesundheit, faire Wertschöpfungsketten sowie regionale kulinarische Identität. Dabei soll nicht nur über Krisen und Probleme gesprochen werden, sondern auch über neue Wege und Lösungen.
„Gesundheit beginnt im Ackerboden“, betont Grassberger. Alexandra Seyer-Gmeinbauer, Gründerin von Gaumen Hoch, sieht gerade in der Vernetzung unterschiedlicher Bereiche einen Schlüssel: „Die Komplexität in unserem Ernährungssystem liegt darin, dass viele Systeme ineinandergreifen.“
Zu den internationalen und österreichischen Speaker:innen zählen unter anderem Helmy Abouleish (SEKEM), Boris Voelkel, Heinz Reitbauer, Paul Ivić, Alfred Grand und Valerie Huber.
Den Auftakt bildet am 7. Oktober das „Fest der Pionier:innen“, bei dem Vorreiter:innen der nachhaltigen und biologischen Lebensmittelproduktion gewürdigt werden. Für die kulinarische Begleitung sorgen mehrere renommierte Köch:innen.
Gaumen Hoch Symposium: Was uns (morgen) wirklich nährt
Termin: 7.–8. Oktober 2026
Ort: Reitschule Grafenegg, Rudolf Buchbinder Saal, Niederösterreich
gaumenhoch.at/gaumen-hoch-symposium-2026/