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Volksbefragung liefert kein Votum gegen Windkraft

13.01.2025

EEÖ pocht auf differenzierte Auseinandersetzung in Windkraftdebatte

Windrad.jpg.jpg
© Oesterreichs Energie/Christian Fischer / Windpark der Energie Burgenland
Laut Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) lieferte die gestrige Volksbefragung in Kärnten KEIN klares Votum gegen Windkraft, wie von den Initiatoren FPÖ Kärnten und Teilen des Teams Kärnten  beabsichtigt. Bei einer geringen Beteilung von knapp 35% haben,  gerechnet auf die gesamte Wahlbevölkerung Kärntens, etwa 18% für das Windkraftverbot gestimmt, über 16% sind gegen das Verbot. Die überwiegende Mehrheit von 65% hat sich nicht positioniert. 


"Wir wissen, dass sich ein breiter Schulterschluss von VertreterInnen der Wirtschaft, ArbeitnehmerInnen, Kirche, von NGOs, Kunst und Kultur, (Berg)sport, Jugend und SeniorInnen für die Windkraft engagiert und ausgesprochen hat. Ein Großteil der wahlberechtigten Menschen in Kärnten hat aber an der Befragung nicht teilgenommen. Ihre Meinung dazu ist also nicht bekannt.
"Klar geworden ist jedoch, dass eine aufgeladene und populistisch kampagnisierte Volksbefragung die differenzierte und verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit der Zukunft unserer Energieversorgung nicht ersetzen kann.
" , hält Martina Prechtl- Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ, fest.


Differenzierte Auseinandersetzung statt populistischer Meinungsmache



Der EEÖ sieht für politische Verantwortungsträger den Auftrag, für eine ausgewogene und faktenbasierte Informationspolitik zu sorgen. Es müsse deutlich gemacht werden, welche Nachteile ein Verzicht auf Windkraft als zentrale Form erneuerbarer Energieerzeugung hätte. Die Stromproduktion in Kärnten ist stark von der Wasserkraft geprägt. Doch im Winterhalbjahr importiert Kärnten noch immer ein Viertel seines Stromverbrauchs, statt sein Potenzial an Windkraft zu nutzen. 


"Die Naturverträglichkeit von Projekten ist wichtig und auch ihre gute Eingliederung ins Landschaftsbild. Wir nehmen das sehr ernst. Zugleich darf von allen Beteiligten ein differenzierter und sachlicher Umgang verlangt werden. Kärnten braucht die Windkraft für eine unabhängige und leistbare Stromversorgung." , so die Geschäftsführerin.
Der EEÖ setzt sich bereits seit längerem dafür ein, dass der Ausbau der Windkraft und auch aller anderen erneuerbaren Energieträger systematisch und fair auf alle Bundesländer verteilt durchgeführt wird.

"Windkraftprojekte müssen vor ihrer Realisierung durch strenge Genehmigungsverfahren. Das soll auch so bleiben. Doch effizientere Verfahren müssen für eine Beschleunigung sichergestellt
werden. Umso mehr braucht es von Kärnten und den anderen Bundesländern eine ausreichende und verständige Zonierung, die es ermöglicht, zuverlässig in eine unabhängige und leistbare
Energieversorgung zu investieren und zugleich ökologische Interessen zu berücksichtigen",
so Prechtl-Grundnig. 

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