Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Verwaltungsgericht Wien: Umweltorganisationen haben das Recht, die Erklärung eines Grundstückes zu einem Wald zu verlangen

10.03.2025

Wird der Napoleonwald bald echter Wald? Aufgrund der Beschwerde von Alliance For Nature wurde der Bescheid der Stadt Wien abgeschmettert.

baum.jpg
© rawpixel.com
Wien - Der Napoleonwald in Wien, ehemals Teil des Lainzer Tiergartens, ist ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen und ein wichtiges Erholungsgebiet im 13. Bezirk, durch das Kaltluft in das dicht besiedelte Stadtgebiet gelangt. Doch rechtlich gesehen gilt der Napoleonwald entgegen seiner Bezeichnung - zumindest bis jetzt - gar nicht als “Wald” im Sinne des Forstgesetzes, sondern als Naturdenkmal und teilweise Parkanlage.

Dies kann sich sich jedoch aufgrund einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Wien ändern:


Die Umweltorganisation Alliance For Nature, vertreten durch Generalsekretär Christian Schuhböck sowie Rechtsanwalt Piotr Pyka, der auf Umwelt- und Immobilienrecht spezialisiert ist, beantragte die Feststellung, dass der westliche Teil des Napoleonwaldes sowie der Teil des angrenzenden Grundstückes, auf dem eine großdimensionierte Büro- und Wohnhausanlage errichtet werden soll und der laut der Umweltorganisation ebenfalls zum Napoleonwald gehört, auch rechtlich “Wald” im Sinne des Forstgesetzes sind. Das Ziel ist die Erhaltung dieser wertvollen Waldflächen.
Der Rechtsansicht der Stadt Wien, wonach Umweltorganisationen eine solche “Waldfeststellung” gar nicht verlangen dürften, erteilte das Verwaltungsgericht Wien heute eine deutliche Abfuhr und bezeichnete diese als “nicht nachvollziehbar”. Vertreter der Stadt Wien blieben der  Verhandlung trotz Ladung fern.


Alliance For Nature setzt sich seit Jahrzehnten für die Umwelt, darunter auch für die Walderhaltung, ein.
Generalsekretär Christian Schuhböck:  "Es ist erfreulich, dass das von uns wahrgenommene, öffentliche Interesse an der Erhaltung von Waldflächen durch das Verwaltungsgericht anerkannt wurde. Wir werden davon selbstverständlich auch in anderen Fällen Gebrauch machen, in denen der Verlust wertvoller Waldflächen droht. 
Die  Entscheidung des Verwaltungsgerichts könnte weitreichende Konsequenzen für andere Fälle in ganz Österreich haben, weil damit klargestellt wurde, dass auch Umweltorganisationen Anträge auf Waldfeststellung stellen dürfen.
Die Bemühungen von Alliance For Nature werden durch die Bürgerinitiative Erhalt der Einfamilienhaus- und Gartensiedlung St. Hubertus unterstützt, deren sehr gut organisierte Mitglieder vehement gegen das geplante Bauprojekt protestieren und dessen Umweltverträglichkeitsprüfung sowie die Aufhebung des Flächenwidmungsplanes fordern. Es sind diesbezüglich bereits Verfahren am VfGH und VwGH anhängig. Auch die derzeitige Entscheidung kann ein Fall für die Höchstgerichte werden, falls die Stadt Wien dagegen Rechtsmittel einlegt."
  • Drucken
  • Empfehlen
10.03.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Klimawandel schreitet voran: Österreichischen Gletscher schrumpfen verstärkt

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Österreichs erstes Matratzenrecycling-Unternehmen LOOP-it am Start

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 14. August 2026, 69.910 Artikel Online

Weitere Themen

  • Greenpeace-Aktion anlässlich Extremsommer vor dem Bundeskanzleramt 
  • KI für klimafreundliche Städte: Technologieradar zeigt, wo Künstliche Intelligenz wirklich helfen kann
  • Klimakrise und Trophäenjagd setzen Österreichs Murmeltiere unter Druck
  • Mikroplastik: Die größten Verursacher sitzen nicht im Badezimmer, sondern auf der Straße
  • Dürre setzt Österreichs Landwirtschaft unter Druck: Futter wird knapp, Wasser wird zur Mangelware
  • Eine Milliarde Euro Dürreschaden: Österreichs Landwirtschaft erlebt ein Jahr der Extreme
  • Amazons 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum sorgt für Proteste
  • Landwirtschaft unter Druck: Bauern- und Umweltverbände warnen vor Sparpolitik
  • Seidenstraßen-Karawane erreicht Mongolei: Weideland im Fokus der UN-Wüstenkonferenz
  • Hitze und Dürre ohne Ende: Krisenkoordinator warnt vor anhaltender Trockenheit 
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.569 Artikel | Seite 1 von 1.557

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
baum.jpg

© rawpixel.com