Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Verlust der Kulturlandschaft bedroht Tourismus

13.09.2025

Ohne Bewirtschaftung gehen traditionelle Kulturlandschaften wie die Almen verloren. Nur mit „Österreich am Teller“ bleibt auch die Grundlage des Tourismus erhalten.

HügelLandschaft .jpg.jpg
© skeeze auf pixabay

Wien -. Österreichs Tourismus lebt von Bildern wie grünen Almen, kleinteiligen Landschaften und traditionellen Bergbauernhöfen. Doch was nach „Natur pur“ aussieht, ist in Wahrheit das Ergebnis jahrhundertelanger Bewirtschaftung - und damit gefährdet. Das zeigt ein neuer Report des Vereins Land schafft Leben, der am Donnerstag präsentiert wurde.

„Ohne Landwirtschaft wäre der Tourismus in Österreich nicht denkbar“, sagt Gründer Hannes Royer. „Wenn ich von einem Gipfel ins Tal schaue, sehe ich keine Wildnis, sondern eine von Menschen gestaltete Kulturlandschaft. Genau die zieht Gäste aus aller Welt an.“ Studien und Gästebefragungen bestätigen diese Einschätzung.

Almen als Kulturgut und Schutzraum

Besonders deutlich wird der Zusammenhang an den Almen: Über Jahrhunderte durch Rodung und Viehwirtschaft entstanden, prägen sie bis heute das Landschaftsbild. Sie sind Rückzugsort für Biodiversität, wirken Lawinen und Muren entgegen – und bieten zugleich Erholung für den Menschen. „Solche halboffenen Landschaften reduzieren Stress und können sogar Depressionen vorbeugen“, betont Mitgründerin Maria Fanninger.

Doch die Almwirtschaft gerät zunehmend unter Druck: Sie ist arbeitsintensiv, ihre Produkte sind auf dem Markt kaum konkurrenzfähig. In den vergangenen Jahrzehnten wurden daher zehntausende Hektar Almflächen aufgegeben. Die Folge: Wälder breiten sich aus, die Landschaft wird eintöniger – und verliert an touristischer Attraktivität.

Regionale Lebensmittel als Schlüssel

Für Land schafft Leben steht fest: Der Erhalt der Kulturlandschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Entscheidend sei, regionale Lebensmittel stärker in die Gastronomie zu bringen. „Wir unterstützen die neue Kulinarik-Strategie der Österreich Werbung aus vollem Herzen. Aber nur wenn österreichische Produkte breit in der Gastronomie Vorrang haben, kann die heimische Landwirtschaft bestehen – und damit auch die Grundlage des Tourismus“, so Fanninger.
 

Report als Grundlage für Debatte

Der neue Report „Landwirtschaft, Lebensraum & Tourismus“ beleuchtet die Entstehung der Kulturlandschaft, die Geschichte des Tourismus, die Leistungen der Almwirtschaft und den gegenseitigen Mehrwert beider Bereiche. Er bildet die Basis für eine mehrjährige Schwerpunktsetzung des Vereins, der das Thema in den kommenden zwei Jahren in den Mittelpunkt stellen will. Erste Teile sind bereits auf www.landschafftleben.at abrufbar.

  • Drucken
  • Empfehlen
13.09.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Fridays For Future fordert klares Bekenntnis Österreichs zum EU-2040-Klimaziel

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

„Hands off Nature“: Fast 200.000 Bürgerinnen und Bürger lehnen Abschwächung der EU-Umweltgesetze ab

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 14. September 2026, 70.140 Artikel Online

Weitere Themen

  • Asiatische Hornisse breitet sich aus: Frühe Meldungen entscheidend
  • Mehr als die Hälfte der Lebensmittelabfälle entstehen zu Hause
  • Schlatenkees Gletscher schmilzt rasant: Neue Bilder zeigen Folgen der Klimakrise
  • Weniger Verpackungsmüll: Wiener Mehrwegaufkleber unterstützen Abfallvermeidung
  • WWF-Auswertung: Renaturierungsplan vernachlässigt Grünflächenschutz in Städten
  • 5.000 Wildtiere gerettet: Team Tierschutz wächst weiter
  • Zukunftsorientierte und nachhaltige Raumentwicklung: Mit Arbeitshilfe für die kommunale Planung
  • Earth Night 2026: Eine Nacht für die Dunkelheit
  • Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger
  • Klimagesetz: Kritik an fehlender Verbindlichkeit für Klimaneutralität 2040
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.635 Artikel | Seite 1 von 1.564

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
HügelLandschaft .jpg.jpg

© skeeze auf pixabay