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USA: Wo Kosten reduzieren nur ein Vorwand ist

26.02.2025

Staatliche E-Ladestationen und E-Autos werden stillgelegt - auch Tesla Fahrzeuge betroffen.

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Die bundesstaatliche General Services Administration (GSA) wird laut jüngsten Berichten mehrerer US-Medien alle Ladestationen für E-Fahrzeuge an Regierungsgebäuden außer Betrieb nehmen.

Darüber hinaus sollen alle vorhandenen Elektrofahrzeuge durch neue Verbrenner ersetzt werden, die dann logischerweise Benzin oder Diesel aus US-Fracking-Erdöl verbrauchen.


Die Kampagne zur Elektrifizierung des staatlichen Fahrzeugbestandes hatte Ex-Präsident Joe Biden erst vor einem Jahr gestartet. Mit 25 Mio. $ sollte schrittweise auf Strom umgestellt werden.

Das ausgesprochen Perfide daran: Die Ladestationen, die auch staatlichen Angestellten zum Laden ihrer privaten E-Autos gedient haben, werden nicht einmal weiter genutzt werden können.

Elon Musk ist angetreten, um radikal Kosten zu sparen. Was jedoch mit dieser Anordnung passiert, ist das Gegenteil, weil der Wertverlust von Anschaffungen (z.B. Montagekosten) gerade in den ersten Jahren besonders hoch ist. Und auch Autos verlieren regelmäßig primär in den ersten Jahren den meisten Wert. Wie viele Teslas davon betroffen sind, ist (noch) nicht ausgewiesen.

Wer Beweise sammelt, wie sehr es der Trump-Regierung vornehmlich um Machtdemonstration geht, hat mit dieser Anordnung ein weiteres Mosaiksteinchen gefunden.

Eines ist offensichtlich auch noch nicht fix: Wie es überhaupt damit aussieht, wenn langfristige Verträge so einfach aufgekündigt werden. Denn rund 58.000 Elektroauto sollen im Vorjahr durch die GSA geordert worden sein, von denen lang noch nicht alle ausgeliefert wurden und  die Lieferung und Montage von rund 25.000 Ladestationen! Nachdem  Elon Musk in der Vergangenheit unzählige Male angesprochen hat, dass Elektroautos im Betrieb einfach günstiger  sind, stellt sich auch die Frage, was er zu diesen Maßnahmen sagt, wenn er doch mit seinem Amt  für die US-Regierung für weniger Ausgaben sorgen soll! 

Kostensparen sieht wahrlich anders aus.
     

Links

  • MSN-Bericht
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein

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26.02.2025 | Autor*in: Fritz Binder-Krieglstein
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