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Und wieder schießt Trump ein Eigentor

16.02.2026

Eine Ansichtssache von Franz Alt

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Nicht nur mit seiner Zollpolitik, sondern erst recht mit seiner Klimapolitik schießt US-Präsident Trump ein Eigentor nach dem anderen.

Angeblich will der US-Präsident der US-Wirtschaft helfen, doch in Wirklichkeit schadet er ihr, weil sie rückwärtsgerichtet ist anstatt in die Zukunft. Vor allem deshalb hat seine Partei die letzten Kommunalwahlen allesamt verloren.
 

Trump ist vergangenheitsbesessen und zukunftsvergessen. Das zeigt am deutlichsten seine Kohlepolitik. Er sprach soeben noch von der „wunderbaren Kohle“. Kohle-Politik, das sage ich als Sohn eines Kohlehändlers, war nach dem zweiten Weltkrieg eine große Hilfe für die Wirtschaft.  Deutschland verdankt der Kohle sein Nachkriegs-Wirtschaftswunder. Aber inzwischen haben wir gelernt, dass Kohle der Klimakiller Nr. eins ist und wir uns deshalb so schnell wie möglich von ihr verabschieden müssen.
 

England hat es als erstes Industrieland getan, Deutschland tut es gerade. Selbst die Milliardenvölker Indien und China mit ihrem Nachholbedarf bei ökonomischer Entwicklung haben den Kohleausstieg und den Umstieg auf erneuerbare Energien beschlossen und vollziehen ihn gerade.
 

Doch Donald Trump weiß es besser als die gesamte Wissenschaft. Er verachtet – wie alle Populisten – wissenschaftliche Erkenntnisse. Dadurch aber wird seine MAGA-Politik („Make America great again“) zur Politik des „Make America small“ – Mach Amerika klein“. Denn diese Politik schadet der US-Wirtschaft, weil sie nicht auf der Höhe der Zeit ist.
 

Das beweist allein schon die Tatsache, dass kein einziges Land aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg nachdem die USA zum zweiten Mal ausgetreten sind. Im Gegenteil: Weltweit wird immer mehr Geld in erneuerbare Energien investiert. Es ist schon jetzt völlig klar: Die Zukunft gehört den Erneuerbaren. Sogar in den USA wird mehr Geld in die Erneuerbaren investiert als in fossile Energieträger.
 

Trumps Politik wird beeinflusst von bezahlten „Wissenschaftlern“, die im Dienst der alten Energiewirtschaft stehen, vor allem von der berüchtigten „Global Climate Coalition“, die von den US-Ölkonzernen finanziert wird. Sie beeinflussen auch die großen Medien in den USA.
 

Doch der Erfolg der Erneuerbaren – sogar in den USA – ist ganz einfach zu erklären: sie sind schon heute entschieden preiswerter als Kohle, Gas, Öl oder auch Atomenergie. Diese Tatsache wird schon bald stärker sein als Donald Trump und seine rückwärtsgewandte Energiepolitik. Die Wahrheit kann man eine Zeitlang verschweigen, aber nicht für alle Zeit. Schon bei den nächsten Präsidentschaftswahlen können die US-Wähler dafür sorgen, das auch Amerika wieder in das Pariser Klimaabkommen und in eine zukunftsorientierte Energie- und Klimapolitik einsteigt.
 

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren. Je mehr Trump Eigentore schießt, desto mehr befördert er selbst diesen Wandel

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