Umweltorganisation VIRUS: Rotstift beim Autobahnausbauprogramm!
Nachdem die Finanzmisere der ASFINAG immer offensichtlicher wird, fordert die Umweltorganisation jetzt, das Autobahnausbauprogramm massiv zusammenzustreichen. Ganz oben auf der Liste der Streichkandidaten: Die „Lobauautobahn„, sowie die Teilstücke des „Regionenrings„, die Marchfeldschnellstraße S8, die Nordautobahn und die S34 durch das Traisental.
Wolfgang Rehm, Verkehrssprecher der Umweltorganisation: „statt Autobahnringmythologie braucht es verkehrswissenschaftlich fundierte Konzepte, statt politischen Wunschkonzerten braucht es ein Verkehrssystem, das finanzierbar und langfristig in einem verkehrssicheren Zustand erhalten werden kann.„ Die Machbarkeit und Genehmigungsfähigkeit des 2 Milliarden Euro teuren Lobautunnelprojekts ist für die Umweltorganisation fragwürdig, die verkehrliche Wirkung des Nordostrings kontraproduktiv. Statt Verkehrsentlastung ist laut VIRUS zusätzlich induzierter Individualverkehr und Konkurrenz für den auszubauenden öffentlichen Verkehr in der Donaustadt zu erwarten. Bei der S8–Marchfeldautobahn wäre eine weitere Milliarde Euro für ein Redundanzprojekt aufzuwenden, das der 2007 fertiggestellten Verbindung nach Bratislava über die A6 Konkurrenz machen würde.
Ebenso wie bei der S8 ist bei der A5 die grenzüberschreitende Fortsetzung in den Nachbarländern fraglich, im Falle einer Realisierung würde noch mehr überregionaler Verkehr in den Raum Wien gepumpt werden. Die S34 hingegen ist von Anfang an als Torso ausgelegt, der sogar nach Stellungnahme des Landes Niederösterreich selbst nicht als Bestandteil des hochrangigen Straßennetzes geeignet ist. Trotz nicht gegebener Voraussetzungen sind S8 und S34 neben 3 anderen Projekten unter Umgehung der EU–Richtlinie über die Strategische Umweltprüfung 2006 neu ins Bundesstraßengesetz gelangt.
Rehm weiter: „Eine Überarbeitung des Generalverkehrsplans und eine neuerliche Novelle des Bundesstraßengesetzes sind dringend geboten„
„Ein „Gesundschrumpfen beim Autobahnbau ist neben anderen Maßnahmen der erste Schritt zu einer notwendigen Verkehrswende, die den Erfordernissen von Energiepolitik und Klimaschutz gerecht wird,„ so Rehm abschließend.
Wolfgang Rehm, Verkehrssprecher der Umweltorganisation: „statt Autobahnringmythologie braucht es verkehrswissenschaftlich fundierte Konzepte, statt politischen Wunschkonzerten braucht es ein Verkehrssystem, das finanzierbar und langfristig in einem verkehrssicheren Zustand erhalten werden kann.„ Die Machbarkeit und Genehmigungsfähigkeit des 2 Milliarden Euro teuren Lobautunnelprojekts ist für die Umweltorganisation fragwürdig, die verkehrliche Wirkung des Nordostrings kontraproduktiv. Statt Verkehrsentlastung ist laut VIRUS zusätzlich induzierter Individualverkehr und Konkurrenz für den auszubauenden öffentlichen Verkehr in der Donaustadt zu erwarten. Bei der S8–Marchfeldautobahn wäre eine weitere Milliarde Euro für ein Redundanzprojekt aufzuwenden, das der 2007 fertiggestellten Verbindung nach Bratislava über die A6 Konkurrenz machen würde.
Ebenso wie bei der S8 ist bei der A5 die grenzüberschreitende Fortsetzung in den Nachbarländern fraglich, im Falle einer Realisierung würde noch mehr überregionaler Verkehr in den Raum Wien gepumpt werden. Die S34 hingegen ist von Anfang an als Torso ausgelegt, der sogar nach Stellungnahme des Landes Niederösterreich selbst nicht als Bestandteil des hochrangigen Straßennetzes geeignet ist. Trotz nicht gegebener Voraussetzungen sind S8 und S34 neben 3 anderen Projekten unter Umgehung der EU–Richtlinie über die Strategische Umweltprüfung 2006 neu ins Bundesstraßengesetz gelangt.
Rehm weiter: „Eine Überarbeitung des Generalverkehrsplans und eine neuerliche Novelle des Bundesstraßengesetzes sind dringend geboten„
„Ein „Gesundschrumpfen beim Autobahnbau ist neben anderen Maßnahmen der erste Schritt zu einer notwendigen Verkehrswende, die den Erfordernissen von Energiepolitik und Klimaschutz gerecht wird,„ so Rehm abschließend.