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TÜV SÜD baut weltweites Prüflabor–Netz für E–Mobilität weiter aus

30.07.2011

Labors in Südkorea und China geplant

© Universität Ulm – Vor der Türe konnte man E–Mobile testen
© Universität Ulm – Vor der Türe konnte man E–Mobile testen
München –TÜV SÜD forciert den Ausbau seines weltweiten Netzes an Prüfeinrichtungen für die Elektro–Mobilität und wird 2012 zwei weitere Labore zur Prüfung von Hochvolt–Batterien in Südkorea und China bauen. Zudem geplant ist ein weiteres Labor in Westeuropa. Mit den bereits bestehenden Einrichtungen in Nordamerika, Kanada und Singapur sowie dem in Bau befindlichen Batterie–Labor in Garching ist TÜV SÜD der einzige unabhängige Prüfdienstleister mit einem international flächendeckenden Netz an Batterie–Prüfeinrichtungen für E–Fahrzeuge nach weltweit einheitlichen Standards: "Mit diesem Netz unterstreichen wir unser Ziel, unter den Prüfdienstleistern die führende Rolle bei allen Sicherheitsfragen zur Elektro–Mobilität einzunehmen", sagte TÜV SÜD–Vorstand Horst Schneider bei der Eröffnungs–Pressekonferenz zur eCarTec 2011 am 28. Juli in München.
Wie Schneider betonte, ist es für TÜV SÜD von hoher Bedeutung, dass die Prüfeinrichtungen so ausgestattet und die Prüfverfahren so durchgeführt werden, dass weltweit nach einheitlichen Standards getestet und zertifiziert wird und die Ergebnisse dadurch weltweit reproduzierbar sind: "Damit erfüllen wir nicht nur eine ganz zentrale Anforderung seitens der Industrie, wir können so auch maßgeblich zu einem weltweit hohen Standard bei der Batteriesicherheit beitragen."
TÜV SÜD investiert in den Aufbau seines weltweiten Labornetzes insgesamt mehrere Millionen Euro. Geprüft wird bereits in den Einrichtungen in Auburn Hills / USA, Newmarket / Kanada und Singapur. Das Labor in Garching nimmt den Betrieb Mitte August auf. In Garching ist auch Sitz der Battery Testing GmbH, deren Geschäftsführer Stefan Rentsch auch koordinierende Aufgaben für das weltweite Netz übernimmt. In allen Laboren werden neuartige Batterien von Elektro–Fahrzeugen auf chemische und elektrische Sicherheit geprüft, zudem werden die Hochvolt–Aggregate Crash–Tests und sogenannten Abuse–Tests unterzogen, also Tests, bei denen ergründet wird, welche Risiken bei Fehlbedienung oder missbräuchlicher Nutzung drohen.
Wie Schneider bei der Eröffnungsrede zur Auftakt–Pressekonferenz der eCarTec 2011 in München ankündigte, wird das Labor in Garching im Rahmen der Messe Mitte Oktober eröffnet: "Die eCarTec als die Leitmesse für die Elektro–Mobilität bietet den optimalen Rahmen, unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Batterie–Prüfung zu zeigen."
Während die feierliche Eröffnung des Batterie–Labors am Standort in Garching stattfindet und dabei Prüfeinrichtung und Testprozedere vorgestellt werden, ist TÜV SÜD auf der eCarTec 2011 mit einem Stand vertreten. Dort informiert TÜV SÜD über sein breites Dienstleistungsportfolio im Bereich Elektro–Mobilität. Dabei stellen die Experten von TÜV SÜD Automotive unter anderem ein integriertes Sicherheitskonzept für die Elektromobilität vor, das die Themen elektrische, funktionale, mechanische und chemische Sicherheit umfasst. Mit diesem integrierten Sicherheitskonzept wird aufgezeigt, wie der sichere Betrieb von Elektro– und Hybridfahrzeugen von der Entwicklung bis zur Entsorgung gewährleistet werden kann. Weiteres zentrales Thema ist der von TÜV SÜD entwickelte Standard zur Ermittlung der Reichweiten von E–Fahrzeugen.
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30.07.2011 | Autor*in: holler
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