Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Tschechisches Atommüll–Endlager soll 15 Jahre früher in Betrieb gehen

08.12.2022

Betroffene Bürgermeister schlagen Alarm

© OpenClipart–Vectors
© OpenClipart–Vectors
Die Bürgermeister der Gemeinden rund um Hradek in der Region Jihlava schlagen Alarm. Das geplante Endlager für abgebrannte Brennelemente soll bereits im Jahr 2050 an einem der vier zuvor festgelegten Standorte in Betrieb gehen. Bereits im Frühjahr soll es neue Bohrungen zur Sondierung des Untergrunds in den Gemeinden geben.
Bei einem informellen Treffen mit dem neuen Direktor der Verwaltung der Lagerstätten radioaktiver Abfälle (SURAO wurden die Vertreter der acht betroffenen Gemeinden am Mittwoch über die neuen Pläne informiert. Der neue Direktor wurde Anfang Oktober bestellt, nachdem sein Vorgänger Prachar verhaftet worden ist.
Er teilte den Vertretern der Gemeinden mit, dass er den klaren Auftrag habe, den Prozess der Realisierung des Endlagers um 15 Jahre zu verkürzen, so dass die Anlage bereits 2050 betriebsbereit ist.
Den Bürgermeistern sind über diese Vorgehensweise schockiert und sprechen sich gegen diese Pläne aus. Sie wollen nun gemeinsam besprechen, wie der Kampf gegen das Endlager fortgesetzt werden soll. "Wir werden bald konkrete Schritte vorlegen, was wir dagegen unternehmen werden", soLubos Kliment, der Rechtsvertreter aller acht betroffenen Gemeinden.
Die Kosten für das Endlager, in dem tausende Tonnen abgebrannter Brennelemente aus den tschechischen Kernkraftwerken in einer Tiefe von rund 500 m dauerhaft gelagert werden sollen, sollen laut früheren Berichten rund 111 Milliarden Kronen betragen. Derzeit werden abgebrannte Brennelemente aus Atomkraftwerken in Zwischenlagern direkt an den Kraftwerksstandorten zwischengelagert.

Verwandte Artikel

  • Dukovany: Neue Reaktoren könnten deutlich teurer werden
  • Temelín soll bis 2082 laufen:  Wie sicher sind 80 Jahre alte Atomkraftwerke?
  • Hitze setzt Atomkraft zu: Ungarn muss Kernkraftwerk Paks vom Netz nehmen
  • Gefährliche Laufzeitverlängerung auf 80 Jahre in Temelin
  • Todsichere AKWs?
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
08.12.2022 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

EPR–Reaktor: Ein Riesenfiasko

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Fünf Jahre Rechtsstreit gegen EDF Belleville

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 9. September 2026, 70.098 Artikel Online

Weitere Themen

  • Energiewende finanzieren: Milliardenersparnis durch günstigere Kapitalkosten möglich
  • Tschechien: Erkundung für Atomendlager kann fortgesetzt werden
  • Solarenergie: Der Retter für Europas Stromnetz
  • EU-Streit um Sondersteuer auf Ölkonzerne spitzt sich zu
  • Trump-Regierung will Klimaschutz bei Kraftwerken zurückdrehen
  • Greenpeace fordert Kurswechsel bei OMV unter neuer CEO Emma Delaney
  • Alice Weidel mischt sich in Österreichs Energie- und Klimapolitik ein
  • Tschechien:  Nach zehn Jahren ist Schluss mit den Plänen für eine neue Uranmine bei Brzkov  
  • ČEZ: Jährlich bis zu 12 Milliarden Kronen Investitionen für längere AKW-Laufzeit
  • Burgenland auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit: Burgenland Energie zieht Fünf-Jahres-Bilanz
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.319 Artikel | Seite 1 von 1.332

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© OpenClipart–Vectors

© OpenClipart–Vectors