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Tschechien gibt zu, dass AKW-Neubauten zu spät für die Klimawende kommen

02.07.2025

Tschechien muss fossilen Primärenergieverbrauch bis 2030 halbieren und Kohlekraftwerke bis 2033 abschalten

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SMR © AI generiert
Alle 4 Blöcke des überalterten Braunkohlekraftwerkes im tschechischen Tusimice sind bis 2030 abzuschalten. Als Ersatz dafür soll frühestens 2034 mit dem Bau von SMR-AKWs begonnen werden. Damit wird überdeutlich, dass Atomkraftwerke auch aus Zeitgründen nichts zur notwendigen Energiewende beitragen können.

In der Tschechischen Republik läuft derzeit ein Scoping-Verfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zur Errichtung von bis zu 6 SMRs - Smart Marketing Reactors - in Tusimice. Diese sollen gemäß den Verfahrensunterlagen den vollständigen Ausstieg aus der Kohleverstromung ermöglichen. Tschechien muss für die Energiewende den fossilen Primärenergieverbrauch bis 2030 auf die Hälfte senken und alle Kohlekraftwerke bis 2033 abschalten. SMRs in Tusimice werden bis dahin sicher keinen Strom liefern, soll doch mit deren Errichtung erst 2034 begonnen werden. Wobei auch dieser für die Energiewende ohnehin um Jahre zu späte Baubeginn Wunschdenken der Atomindustrie bleiben wird, weil bislang keines der mehr als 130 verschiedenen Modelle, an denen seit Jahrzehnten geforscht wird, zur Marktreife gebracht werden konnte. Vielmehr wurde das am weitesten gediehene Projekt eingestellt.

"Die einzige realistische Chance für die notwendige Energiewende besteht neben sinnvollen Einsparungen auch in Tschechien im raschen Ausbau der erneuerbaren Energieträger. Leider fließen aber ungeheure Ressourcen in die vorgestrige Atomtechnologie, wodurch das Land bei den Erneuerbaren immer mehr ins Hintertreffen gerät. Als EU-Schlusslicht produzierte es im ersten Quartal 2025 nur 13 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Energieträgern, während der Anteil selbst in Binnenländern wie Österreich mit 71 Prozent oder Luxemburg mit 58 Prozent um ein Vielfaches höher liegt", zitiert Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben! die jüngsten Eurostat-Zahlen.

"AKWs sind nur realisierbar, wenn sie durch den Staat massiv gefördert werden. Die Betreiberstaaten sind dabei auf die Freigabe der wettbewerbsverzerrenden Förderungen durch die EU angewiesen. Da Subventionen für Atomstrom via EU-Finanzausgleich letztlich uns allen teuer zu stehen kommen, muss die österreichische Bundesregierung mithilfe der atomkraftfreien EU-Mehrheit diesen Förderungen Einhalt gebieten, damit die gefährliche und dreckige Sackgassen-Technologie keine weiteren Ressourcen mehr auffrisst", fordert Stoiber die Politik zum Handeln auf.
 

Links

  • Atomkraftwerke: SMR - Smart MARKETING Reactor
  • Atomkraft: Das global größte SMR–Projekt scheitert an Kosten

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