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Tierschützer fordern Nachtfahrverbot für Mähroboter in Österreich

14.04.2026

Geräte sind massive Gefahr für Wildtiere - vor allem Igel!

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© umweltberatung
Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Die Geräte stellen vor allem in den Abend- und Nachtstunden eine massive Gefahr für Wildtiere dar – insbesondere für Igel, aber auch für Amphibien, Reptilien und Insekten.

Städte wie Köln, Leipzig oder Mainz  haben dazu bereits Einschränkungen eingeführt, fehlt in Österreich bislang eine einheitliche Regelung. Die Tierschützer sprechen von politischem Stillstand und haben nun eine Petition gestartet.

Besonders betroffen ist der Braunbrustigel, der in Österreich bereits auf der Roten Liste steht. Da Igel bei Gefahr nicht fliehen, sondern verharren, werden sie häufig von den Geräten erfasst. Laut Studien des Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung überlebt fast die Hälfte der verletzten Tiere nicht.

Der Tierschutzverein fordert unter anderem ein Nachtfahrverbot für die von 20 bis 6 Uhr sowie bessere Aufklärung und Warnhinweise. Ziel ist, die Zahl der verletzten und getöteten Tiere deutlich zu reduzieren und die Artenvielfalt in heimischen Gärten zu schützen.

Links

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