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Tempo–Diskussion ist für Klimaschutz absurd

03.11.2006

Gesundheits– und Klimaschutz erfordert Temporeduktion

ja © Grüne
ja © Grüne
"Jeder Tritt aufs Gaspedal erhöht die Gletscherschmelze, Unwetter– und Überschwemmungsgefahr, denn der Anstieg des C02–Ausstoßes durch den Autoverkehr ist der Klimakiller Nummer 1" erinnert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, anlässlich der UN–Klimaschutzkonferenz in Nairobi und der absurden Tempo–Diskussion in Österreich. Die Milliardenbeträge für den Hochwasserschutz sind angesichts der Untätigkeit der Bundesregierung für den Klimaschutz völlig für die Katz. "Ließe Minister Gorbach seinen Hausverstand walten, dann müsste er jede nur mögliche Maßnahme zur Eindämmung des Co2–Ausstoßes in Österreich unterstützen und nicht mutwillig klimakillende Tempo 160 Versuche wiederholen", so Moser.
Zwischen 1990 und 2003 stieg in Österreich der Ausstoß an Treibhausgasen um 16,5 Prozent, jener aus dem Verkehrsbereich verdreifachte sich. Der Anstieg liegt damit deutlich höher als der der USA mit 13,3 Prozent.
Die Absurdität von Gorbachs Tempo–Versuchen zeigt sich allein darin, dass es derzeit unmöglich ist, in Österreich flächendeckend flexible Tempolimits mit Section control einzuführen. "Allein schon die Anlage für die paar Testkilometer in Kärnten kostete die Asfinag und die AutofahrerInnen fünf Mio. Euro. Gorbachs Argument gegen die 100er Beschränkungen ziehen ebenfalls nicht. Denn in den USA gibt es massenweise sechsspurige Autobahnen auf denen nur 80 oder 90 Meilen gefahren wird", so Moser.

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03.11.2006 | Autor*in: holler
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