Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Syngenta baut illegal Gentech–Soja an

22.03.2006

Umweltskandal nahe eines brasilianischen Nationalparks aufgedeckt

In der Pufferzone des brasilianischen Nationalparks Iguacu wurde ein illegales Gentech–Versuchsfeld des Schweizer Agrochemiemultis Syngenta entdeckt.
Nachdem die Bauernorganisation Via Campesina in Brasilien ein illegales Versuchsfeld mit Gentech–Soja des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta entdeckt hat, wurde dieses von über 1000 Bauern besetzt.
Das Feld liegt in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark von Iguacu, einem UNESCO–Weltnaturerbe im südbrasilianischen Bundesstaat Parana.
Das Syngenta–Experiment in derartiger Nähe zum Nationalpark ist illegal. In Brasilien ist die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in oder um geschützte Gebiete verboten. "Das ist ein Verbrechen an der Umwelt. Der Syngenta–Versuch beweist, dass sich die Gentech–Industrie keinen Deut um Biosicherheit schert," sagt Bruno Heinzer von der Genschutz–Kampagne von Greenpeace Schweiz.
Die Regierung von Parana, die den Bundesstaat gentechfrei halten will, hat eine Untersuchung angekündigt. Greenpeace fordert Syngenta auf, diese Gentech–Pflanzen umgehend zu zerstören und auf weitere solche Versuche zu verzichten.
In Curitiba, der Hauptstadt Paranas, verhandeln Delegierte aus 132 Ländern derzeit über das Internationale Protokoll für biologische Sicherheit (Biosafety Protocol). Dort wird unter anderem über internationale Standards für den Umgang mit Gentech–Nahrungs– und Futtermittel sowie über die Risiken von Gentech–Pflanzen und deren Einfluss auf die Biodiversität diskutiert.

Verwandte Artikel

  • Atomkraft: Den Wunderreaktor gibt es nicht
  • Greenpeace-Analyse: Über 470 Gemeinden zukünftig von Wasserknappheit bedroht
  • Plastik: eine entscheidende Woche für ein ehrgeiziges UN-Abkommen
  • Nachhaltigkeit: Schweizer Städte berücksichtigen ökologischen Fussabdruck der Ernährung zu wenig
  • AKW Beznau ist nicht erdbebensicher: AnwohnerInnen ziehen vor Bundesverwaltungsgericht
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
22.03.2006 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Figurbewusst essen mit Bio

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Grenzenloses Wissen: Merkblätter für den Biolandbau

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 11. Oktober 2026, 70.368 Artikel Online

Weitere Themen

  • KI kann aufmerksam wirken : Aber beim Bewusstsein ziehen Menschen eine klare Grenze
  • Klimafreundliches Schulessen: Der Geschmack entscheidet
  • Greenpeace zu Hitzetoten: Bundeskanzler Stocker muss Hitzeschutz zur Chefsache machen
  • foodwatch legt EU-interne Dokumente offen: Österreich unterstützt längere Genehmigungen für Pestizidwirkstoffe
  • Zum Welt-Alzheimertag: Comic klärt über Demenz auf
  • Süß und scharf: Graz feiert die Vielfalt von Tomaten und Chilis
  • Gericht: Pestizidlobby muss Falschbehauptung über GLOBAL 2000 widerrufen
  • Yellow September: Hitze trifft die Psyche härter als gedacht   
  • Hitzerekord im August: Greenpeace fordert Konsequenzen statt „Weiter-so“
  • Luftverschmutzung erhöht Schlaganfallrisiko
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.350 Artikel | Seite 1 von 335

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at