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Sonne statt Diesel: Weltweit erster Solar-Krankenwagen aus Eindhoven 21.07.2026
Eindhoven - Ein Rettungswagen, der ohne fossile Treibstoffe auskommt und seine medizinische Ausrüstung direkt mit Sonnenenergie versorgt: Das niederländische Solar Team Eindhoven hat mit „Stella Juva“ ein neues Konzept für nachhaltige medizinische Mobilität entwickelt. Der solarbetriebene Krankenwagen soll vor allem in Regionen helfen, in denen Stromversorgung und Treibstoff schwer verfügbar sind. Stella Juva ist nach Angaben des Studententeams der weltweit erste Rettungswagen, der vollständig mit Solarenergie betrieben wird. Neben dem Antrieb kann die gewonnene Energie auch für medizinische Geräte an Bord genutzt werden. Damit könnte das Fahrzeug künftig eine wichtige Rolle in abgelegenen Gebieten spielen, in denen klassische Rettungsdienste durch fehlende Infrastruktur an ihre Grenzen stoßen. Das Team der Technischen Universität Eindhoven bringt langjährige Erfahrung in der Entwicklung solarbetriebener Fahrzeuge mit. Viermal hintereinander gewann es die Cruiser-Klasse der Bridgestone World Solar Challenge in Australien. Auch das Projekt Stella Terra, das weltweit erste Offroad-Solarfahrzeug, das eine mehr als 1.000 Kilometer lange Strecke durch Marokko bewältigte, diente als technologische Grundlage. „Die Stärke dieses Projekts liegt darin, dass wir auf bestehendem europäischen Know-how aufbauen können“, erklärt Steven Swinkels vom Solar Team Eindhoven. Gemeinsam mit spezialisierten Partnern wurden Komponenten entwickelt, die für den praktischen Einsatz geeignet sind. Im August 2026 soll Stella Juva erstmals unter realen Bedingungen getestet werden. Das Team plant Besuche bei humanitären Organisationen, um zu prüfen, wie der Solar-Krankenwagen in entlegenen Regionen eingesetzt werden kann, beispielsweise zur Versorgung von Patientinnen und Patienten oder zur zuverlässigen Stromversorgung medizinischer Geräte. Mit Stella Juva zeigt das Solar Team Eindhoven, wie erneuerbare Energie nicht nur für klimafreundliche Mobilität, sondern auch für eine bessere Gesundheitsversorgung weltweit genutzt werden kann.









