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Studie zeigt: Herkunft des Regens beeinflusst Dürrerisiko für Landwirte

06.11.2025

Eine neue Studie der University of California San Diego hat einen bislang übersehenen Faktor für Dürrerisiken entdeckt: den Ursprung des Regens.

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© Mylene2401 auf Pixabay / Regen

Forschende um Yan Jiang, Postdoktorandin an der UC San Diego, zeigen in Nature Sustainability, dass es nicht nur darauf ankommt, wie viel Regen fällt, sondern woher er kommt – vom Meer oder vom Land.

Regen, der aus Feuchtigkeit über Land entsteht, ist oft unzuverlässiger als jener aus ozeanischer Verdunstung. Regionen, in denen mehr als ein Drittel des Niederschlags „recycelter Regen“ ist - aus Wasser, das in der Nähe von Böden und Vegetation verdunstet-  sind laut Studie deutlich anfälliger für Dürre, Bodenfeuchtigkeitsverlust und Ertragseinbußen.

Besonders betroffen sind der Mittlere Westen der USA und Ostafrika. Im US-Kornbelt können ausgetrocknete Böden die Niederschläge weiter verringern  - ein Teufelskreis, der Dürreperioden verschärft. In Ostafrika wiederum gefährdet die Abholzung von Wäldern jene Feuchtigkeitsquellen, die für den Regen überhaupt nötig sind.

Die Forschenden betonen, dass Wälder eine zentrale Rolle im Wasserkreislauf spielen: Sie verdunsten große Mengen Wasser und fördern damit lokale Regenbildung. Der Schutz dieser Ökosysteme könne entscheidend sein, um die Landwirtschaft klimaresistenter zu machen.

Mit ihrer satellitengestützten Methode liefert die Studie ein neues Werkzeug, um gefährdete Regionen zu identifizieren und Maßnahmen wie Bewässerung, Waldschutz oder angepasste Anbauzeiten gezielter zu planen.

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