STUDIE: Tschechiens Stromnetz gefährlich veraltet
Nach dem landesweiten Blackout im Sommer laufen die Untersuchungen, wie die kritische Lage in Tschechiens veraltetem Stromnetz entschärft werden kann.
Eine Studie des britischen Think-Tanks Ember liefert wesentliche Anhaltspunkte. Einer ist, die schwachen Verbindungen in die Nachbarstaaten Deutschland, Österreich und Polen zu verstärken. Denn dies hätte laut Ember-Experten gegen den Blackout im Sommer signifikant geholfen.
Damit nicht genug, würden Stromimporte zugleich die Kosten für Stromkunden senken: Die fossil-atomar dominierte Stromproduktion des Landes ist viel unwirtschaftlicher als die mehrheitlich erneuerbare Stromproduktion - zumindest aus Österreich (ca. 89 %) und aus Deutschland (ca. 60 %) - Tschechiens Strommix 2024 (statista.com: 41 % Atom, 34 % Braunkohle, 5 % Erdgas, 1 % Steinkohle, 17,5 % erneuerbar).
Zugleich empfiehlt Ember natürlich die Erneuerbaren sowie Batteriespeicher stark auszubauen - ökonomisch schon länger logisch, faktisch in Tschechien noch sträflich unterentwickelt.
Eine Studie des britischen Think-Tanks Ember liefert wesentliche Anhaltspunkte. Einer ist, die schwachen Verbindungen in die Nachbarstaaten Deutschland, Österreich und Polen zu verstärken. Denn dies hätte laut Ember-Experten gegen den Blackout im Sommer signifikant geholfen.
Damit nicht genug, würden Stromimporte zugleich die Kosten für Stromkunden senken: Die fossil-atomar dominierte Stromproduktion des Landes ist viel unwirtschaftlicher als die mehrheitlich erneuerbare Stromproduktion - zumindest aus Österreich (ca. 89 %) und aus Deutschland (ca. 60 %) - Tschechiens Strommix 2024 (statista.com: 41 % Atom, 34 % Braunkohle, 5 % Erdgas, 1 % Steinkohle, 17,5 % erneuerbar).
Zugleich empfiehlt Ember natürlich die Erneuerbaren sowie Batteriespeicher stark auszubauen - ökonomisch schon länger logisch, faktisch in Tschechien noch sträflich unterentwickelt.