Steigende Emissionen nach Kahlschlag beim Klimaschutz: GLOBAL 2000 fordert Maßnahmen
Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht die steigenden Treibhausgasemissionen im Jahr 2025 als direkte Folge des Zurückfahrens von Klimaschutzmaßnahmen. Für Klima- und Energiesprecher Johannes Wahlmüller kommt das nicht überraschend: "Das Budget für Klimaschutzmaßnahmen wie thermische Sanierung und Heizkesseltausch wurde gekürzt, klimaschädliche Subventionen wurden verstärkt. Besonders stark gestiegen sind die Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich. Wenn Umweltminister Totschnig diese Warnsignale aus seinem eigenen Haus nicht ernst nimmt, kommen milliardenschwere Strafzahlungen auf Österreich zu", warnt Wahlmüller.
Dürre, Hitzesommer, Waldbrände, Hitzetote: Klimaschutz ist keine Kür, sie ist Pflicht
Österreich erlebt gerade den heißesten Sommer der Messgeschichte. Die Landwirtschaft hat Millardenschaden, es gab über 600 Hitzetote, hitzebedingte Arbeitsausfälle und zahlreiche Waldbrände. "Es geht nicht, dass die Bundesregierung einfach zur Tagesordnung übergeht. Wir brauchen jetzt ein starkes Klimaschutzpaket. Dazu gehört ein verbindliches Klimaschutzgesetz bis 2040. Es muss den Weg zur Klimaneutralität verbindlich festlegen. Wir brauchen auch mehr Geld für thermische Sanierung und Heizkesseltausch. Gasheizungen müssen verbindlich auf klimafreundliche Heizungen umgerüstet werden, damit nach dem Hitzesommer nicht auch noch ein teurer Winter auf die Haushalte zukommt", so Wahlmüller.