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Statkraft stoppt Ausbau von grünem Wasserstoff

12.05.2025

Trotz günstigen Wasserkraftstroms ist dieser zu teuer - Jubel bei Fossilkonzernen

Statkraft.jpg
© Bjoertvedt
Statkraft der dominierende Wasserkraftkonzern Norwegens, ist 100 % staatlich, und produziert den allergrößten Teil des nationalen Strombedarfs.


Was läge näher, als einen Teil des erneuerbar erzeugten Wasserkraftstroms zu grünem Wasserstoff (H2) zu "veredeln", also per Elektrolyse H2 zu generieren und diesen profitabel am Markt zu verkaufen.
Die Nachfrage ist riesig und das Angebot an grünem Wasserstoff ist nach wie vor winzig.


Doch neben einem existierenden H2-Projekt Statkrafts erklärte der Konzern jüngst, keinerlei neue Projekte zu beginnen.

Begründet wird der vielsagende Schritt mit der Unwirtschaftlichkeit von grünem H2. 
In klare Worte gefasst: Grüner Wasserstoff ist so teuer, dass ihn niemand kauft.

Fossilkonzerne jubeln 

Denn : Sie propagieren seit mehr als einem Jahrzehnt "ihren" blauen Wasserstoff, aus Kohle, Gas und Öl + CCS (Carbon Capture and Storage) als Brückentechnologie.
Eine Technologie, die jedoch
a) durch die unterirdische CO2-Lagerung eine ewige Gefahr erzeugt,
b) weit entfernt von technisch ausgereift ist und
c) dem Hauptzweck dient, die ökonomischere, ökologischere und dezentrale Energiewende entscheidend zu verzögern - erfolgreich.

 

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12.05.2025
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