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Städte zu heiß, Felder zu trocken, Klimagesetz zu schwach - Klimastreik im Herbst!

25.08.2026

Dringlichkeit des Themas ist in der Politik noch nicht angekommen

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Klimastreik in Wien © FFF Wien / Laila Kriechbaum

Wien - Angesichts der schwachen Einigung zum Klimagesetz und den extremen Hitze und Dürreperioden dieses Sommers ruft Fridays For Future zum Klimastreik im Herbst auf. Die Einigung zum Klimagesetz ordnen die Aktivisti*innen als Zwischenschritt ein, der unzulänglich bleibt, wenn Maßnahmen nicht verbindlich gesetzt werden. Die Handschrift der Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer in den Verhandlungen trage Realitätsverweigerung in sich.
 

Die vergangenen Wochen der Hitze und Dürre ließen alle in Österreich spüren, dass etwas nicht stimmt. Die Konsequenzen werden noch weit in den Herbst hinein spürbar sein. Und doch wird es einer der kühlsten Sommer unserer Zukunft gewesen sein, warnt Fridays For Future. Nur in der Politik sei diese Dringlichkeit noch immer nicht ausreichend angekommen, klagen die jungen Menschen und beziehen sich auf die Einigung zum Klimagesetz vergangenen Freitag.
 

“Von allem was wir bisher wissen, ist dieses Gesetz viel zu schwach für die aktuelle Klimakrisenrealität. Es ist ein nettes Bekenntnis, das nicht greifen wird, wenn keine Sanktionsmechanismen enthalten sind. Wir setzen doch auch kein Tempolimit und lächeln nur nett, wenn jemand zu schnell fährt. Es braucht entsprechende Konsequenzen, das ist doch klar!”, kritisiert Laila Kriechbaum, Sprecherin von Fridays For Future.
“Dass sich die ÖVP in den Verhandlungen zuletzt als Marionette von IV und WKÖ quer stellte ist ein gefährliches Symptom einer Ideologie, die weit entfernt von jeglicher Realität erzählt wird.”,
so Kriechbaum.
 

“Wenn Menschen den Hitzetot sterben, Ernten an der Dürre eingehen und Heimaten von Extremwettern weg gespült werden, muss die politische Antwort verbindlich, ambitioniert und einig sein. Davon sehen wir gerade zu wenig. 30.000 zusätzliche Totesopfer in Europa allein durch die Hitze, das sind 30.000 zuviel! Landwirtschaftsschäden von mindestens 1 Milliarde, das sind eine Milliarde zu viel. Wen vertritt diese politische Zöger-Haltung eigentlich?” fragt Kriechbaum.
 

Da die politische Antwort auf den Katastrophensommer nach Meinung der Jugend  zu lasch und zu langsam ist, kündigt Fridays For Future für den 16.10. Klimastreik in mehreren österreichischen Städten an.
In Wien soll es einen Großstreik geben.
Politische Einigung müsse sich endlich an der Realität von Mensch und Klima orientieren, so die Fridays For Future Aktivisten und Aktivistinnen.

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