Stadt Wien präsentiert neuen Forschungsfragenkatalog für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft
Die Stadt Wien hat den neuen Forschungsfragenkatalog „Wiener Forschungsfragen – Wissen für eine klimagerechte Stadt“ vorgestellt. Das Dokument soll künftig als strategische Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft dienen.
Der Katalog wurde in einem breit angelegten Prozess mit mehr als 200 Expert:innen aus über 40 städtischen Dienststellen, Universitäten und Forschungseinrichtungen erarbeitet. Er bündelt jene Fragestellungen, die für die langfristige Klimapolitik einer wachsenden Millionenstadt entscheidend sind – von Hitzebelastung und Energieversorgung über Stadtökologie bis zu sozialer Gerechtigkeit im Klimawandel.
Bürgermeister Michael Ludwig betont die Bedeutung des Instruments: „Mit dem Forschungsfragenkatalog schaffen wir ein Werkzeug, das uns hilft, gemeinsam mit der Wissenschaft Lösungen für eine klimaresiliente Stadt zu entwickeln.“
Auch Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky unterstreicht den Wert wissenschaftlicher Grundlagen: „Der Katalog bringt Verwaltung und Forschung enger zusammen. So können wir Maßnahmen zielgerichteter planen und schneller umsetzen.“
Wissenschafts- und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler verweist auf die Stärke des Forschungsstandorts Wien: „Der Katalog zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Stadt und Wissenschaft ist, um innovative Lösungen zu entwickeln.“
Die „Wiener Forschungsfragen 2025“ benennen erstmals verbindliche Ansprechpersonen in der Verwaltung, sogenannte Themenpat:innen, die den Zugang zu Daten erleichtern und Forschungsprojekte begleiten. Damit entsteht eine dauerhafte Struktur für die Zusammenarbeit, die wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in konkrete Maßnahmen überführen soll – ein zentraler Baustein der Smart Klima City Strategie.
Der Forschungsfragenkatalog ist in deutscher und englischer Sprache sowie online verfügbar und soll Wien auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040 unterstützen.