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Spritpreisbremse: Nächster Schritt muss eine Spritverbrauchsbremse sein

26.03.2026

 VCÖ: Der Verbrauch hat größeren Einfluss auf die jährlichen Spritkosten als der Preis 

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Straßenprojekte sorgen nicht nur für mehr Verkehr, sondern auch für Flächenverbrauch © Mhtoori pexels.com

Wien  – Nach der Einigung auf eine Spritpreisbremse braucht es nun den nächsten konsequenten Schritt: ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Reduktion des Spritverbrauchs, wie die Mobilitätsorganisation VCÖ feststellt.  Denn für die tatsächlichen Kosten im Alltag spielt nicht nur der Preis, sondern vor allem der Verbrauch eine entscheidende Rolle.
 

Ein solcher Ansatz beginnt bei Bewusstseinskampagnen für spritsparendes Fahren und reicht über gezielte Anreize zur Bildung von Fahrgemeinschaften bis hin zum verstärkten Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bahn und Bus sowie auf das Fahrrad. Ebenso zentral sind die weitere Forcierung der E-Mobilität, ein aktiveres Mobilitätsmanagement in Unternehmen, mehr Homeoffice-Möglichkeiten sowie niedrigere Tempolimits.

„Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs sind jetzt das Gebot der Stunde. Damit stärken wir nicht nur die Versorgungssicherheit. Gerade in Zeiten eines knapperen Angebots wirkt eine geringere Nachfrage auch preisdämpfend“, betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Es brauche eine gemeinsame Kraftanstrengung auf nationaler und internationaler Ebene: Politik, Unternehmen und jede einzelne Person seien gefordert, einen Beitrag zur Senkung des Treibstoffverbrauchs zu leisten.

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26.03.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 20. Mai 2026, 69.128 Artikel Online

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