Sonnenstrom-Ouvertüre: Eine Solaranlage am Operndach
Damit wird die Staatsoper zu einem der ersten großen Opernhäuser weltweit, das sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgt. Die grünen Glas-Folien-Module sind so gewählt, dass sie sich unauffällig in das historische Kupferdach einfügen. Von der Straße aus ist die Anlage nicht sichtbar, was ein wichtiger Punkt für Denkmalschutz und Stadtbild ist.
„Vorhang auf für das Sonnenkraftwerk auf der Staatsoper“, sagt Stadträtin Ulli Sima. „Damit zeigt sich einmal mehr die enorme Expertise von Wien Energie im sensiblen Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden.“
Auch Staatsopern-Direktor Bogdan Roščić sieht in der neuen Solaranlage ein starkes Zukunftssignal: „Kulturelle Tradition und Klimaschutz schließen einander nicht aus. Nachhaltigkeit gehört heute zu unserem Selbstverständnis.“
Die Anlage gilt als weiteres Innovationsprojekt von Wien Energie, die allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren rund die Hälfte ihrer gesamten Photovoltaikleistung errichtet hat. Nach dem Wiener Rathaus ist die Staatsoper nun das nächste prominente Denkmal, das von sauberem Sonnenstrom profitiert.
Mit dem wachsenden Ausbau erneuerbarer Energien - jüngst verstärkt durch den Einstieg bei Ökostrompionier ImWind - verfolgt die Stadt Wien das Ziel, bis 2040 alle Haushalte und den gesamten Verkehr klimaneutral zu versorgen. Die Staatsoper liefert dazu nun einen symbolträchtigen Beitrag: Kultur mit Strahlkraft, und nun auch für die Energiewende.