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Rumänien: Gentechnik-Anbau in Naturschutzgebieten?

22.07.2013

Rumänisches Parlament will Umweltgesetz ändern und transgene Pflanzen in Natura 2000 Gebieten erlauben

© Angelina Ströbel- pixelio.de
© Angelina Ströbel- pixelio.de
Heiße Debatte in Rumänien: Geht es nach einem Entwurf des Parlaments zur Änderung des Umweltgesetzes. der vor kurzem eingebracht wurde, könnte in Zukunft der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Naturschutzgebieten möglich sein. Vollkommen absurd, denn Natura 2000 Gebiete sollen zum Schutz von Wildpflanzen und Wildtieren beitragen, meint die gentechnik-kritische Gruppe InfOGM, die in dem Artikel, der in allerletzter Sekunde in den Gesetzesentwurf verpackt wurde, vor allem wirtschaftliche Interessen ausländischer Investoren sieht.
Derzeit gibt es zwar die Möglichkeit, den Gentech-Mais MON810 in Rumänien anzubauen, der die Pflanzen gegen Schädlinge resistent machen soll, aber gentechnisch veränderte Pflanzen werden nur auf einem sehr geringem Teil der Ackerflächen angebaut und in Naturschutzgebieten sowie in Natura 2000 Gebieten sind diese Pflanzen tabu. Nun soll dies in Natura 2000 Gebieten erlaubt werden, die gentechnik-kritische Gruppe InfOGM ist entsetzt, denn dies würde etwa 20% der Fläche Rumäniens betreffen. Das Gesetz muss jedoch noch vom rumänischen Präsidenten Basescu unterzeichnet werden, Anbauanträge müssen dann noch bei der Rumänische Wissenschaftsakademie eingebracht werden, die jedoch als ein Befürworter von Gentechnik in der Landwirtschaft gilt, wie InfOGM berichtet. InfoGM kritisiert außerdem, dass der die Gentechnik betreffende Gesetzespassus erst knapp vor der Abstimmung in den Gesetzentwurf eingefügt worden ist.
Am meisten Sorgen machen sich die Gentechnik-Gegner um die rumänische Donauregion, deren fruchtbare Anbauflächen teilweise Natura 2000-Gebiete sind und die derzeit bei ausländische Großinvestoren besonders beliebt sind und von denen so manche, die bereits jetzt in Rumänien aktiv sind, als Gentechnikbefürworter gelten.
Quelle:
infOMG Romania - Info Center about genetically modified organisms
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22.07.2013 | Autor*in: holler
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