Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

"Rück-Baubeginn" im AKW Stade in Deutschland

14.11.2003

Nach fast 32 Jahren Betriebszeit ist seit Freitagmorgen der Atomreaktor Stade endgültig stillgelegt

Der Reaktor sei gegen 08.30 Uhr erloschen, teilte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums mit. Mehr als drei Jahre nach der Einigung von Bundesregierung und Energiewirtschaft auf den Atomausstieg wurde damit das erste AKW vorzeitig stillgelegt. Der Abriss des 660-Megawatt-Reaktors ist bis zum Jahr 2015 geplant und soll nach Angaben der E.ON Kernkraft in Hannover etwa 500 Millionen Euro kosten.
Gegen Mittag will E.ON auf einer Pressekonferenz Einzelheiten über den Abriss bekannt geben. Die rot-grüne Bundesregierung und die AKW-Betreiber hatten sich im so genannten Energiekonsens im Juni 2000 auf eine schrittweise Stilllegung aller 19 kommerziell betriebenen deutschen Atomkraftwerke geeinigt. Das AKW Stade wird fast ein Jahr früher abgeschaltet werden, als es die Ausstiegsvereinbarung vorsieht. Nach dem AKW Obrigheim, das schon seit 1968 Strom erzeugt, ist das AKW Stade das zweitälteste kommerzielle Atomkraftwerk in Deutschland.
Die Genehmigung für den in fünf Schritten geplanten Abriss, den so genannten "Rückbau", des AKW Stade will das Umweltministerium in Hannover im Jahr 2004 erteilen. Der Rückbau des nuklearen Teils der Anlage könne im Jahre 2005 nach dem Abtransport aller abgebrannten Brennelemente beginnen. Für den Abriss soll eigens ein atomares Zwischenlagers auf dem Kraftwerksgelände in Stade erreichtet werden, das radioaktiv belastete Komponenten des Reaktors bis zu 40 Jahre lang aufnehmen soll.
E.ON begründet die schon im Sommer 2001 beantragte Stilllegung des Stader Reaktors betriebswirtschaftlich. Sinkende Erlöse auf Grund der Liberalisierung des Strommarktes, eine drastische Erhöhung des Wasserentnahmegeldes in Niedersachsen und das Verbot der Auslandswiederaufarbeitung ab 2005 hätten das Kraftwerk unwirtschaftlich gemacht.
  • Drucken
  • Empfehlen
14.11.2003 | Autor*in: willfurth
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Ökologen kämpfen mit dem Comic gegen Temelin

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Schauerliche Entwicklung um die Revision des Euratom–Vertrag

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 15. Dezember 2025, 67.944 Artikel Online

Weitere Themen

  • Atommülllager in der Schweiz: Neue Studie warnt vor ungelösten Risiken
  • Deutschland: Im 3. Quartal 2025  64,1 % des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen
  • E-Statcom stabilisiert Netz - Schwungräder überflüssig
  • STUDIE: Tschechiens Stromnetz gefährlich veraltet
  • Grüne Zustimmung ebnet Weg für das neue "Billigstromgesetz"
  • Weg zu einer klimaneutralen EU reduziert fossile Brennstoffe bis 2050 um 90 Prozent  
  • Wenn Kompromiss, dann E-Motor und Rangeextender
  • Energy Sharing als regionaler Motor der Energiezukunft
  • Expertenkommission mahnt: Für die Energiewende braucht es mehr Entschlossenheit - und ein modernes Marktdesign
  • Ägypten setzt auf Gigawatt-Energie: Wie das Land zur neuen Drehscheibe für erneuerbare Energien wird
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.932 Artikel | Seite 1 von 1.294

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at