Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Regierung stimmt gegen Ausstieg aus fossiler Abhängigkeit - trotz steigender Spritpreise

26.03.2026

Grüne legen Antrag für Energieunabhängigkeit vor

NrLukasHammer.jpg.jpg
© Parlamentsdirektion Johannes Zinner / Lukas Hammer

Wien - Trotz steigender Energiepreise und wachsender geopolitischer Unsicherheiten hat die Bundesregierung im Nationalrat einen umfassenden Antrag der Grünen zur Reduktion der fossilen Abhängigkeit abgelehnt. Der Vorstoß zielte auf einen klaren Ausstieg aus Öl und Gas sowie einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien ab.
 

Der Energiesprecher der Grünen, Lukas Hammer, zeigte sich nach der Abstimmung enttäuscht. Angesichts der jüngsten Entwicklungen – insbesondere der Eskalation im Nahen Osten – sei Österreichs Verwundbarkeit durch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten deutlich spürbar. Steigende Preise für Öl und Gas würden diese Abhängigkeit weiter verschärfen und letztlich von der Bevölkerung getragen.
 

Im Zentrum des abgelehnten Antrags stand ein verbindlicher Plan, Österreich bis 2040 vollständig auf erneuerbare Energie umzustellen. Vorgesehen waren unter anderem ein deutlich beschleunigter Ausbau von Windkraft und Photovoltaik sowie konkrete Zielvorgaben für alle Bundesländer.  Ziel sei gewesen, die Energieversorgung stärker auf heimische Ressourcen zu stützen und damit unabhängiger von internationalen Krisenregionen zu werden.

Darüber hinaus enthielt der Antrag Maßnahmen für leistbare und klimafreundliche Mobilität. Dazu zählten Unterstützungen für Elektrofahrzeuge sowie stabile Preise für das KlimaTicket. Auch der schrittweise Ausstieg aus fossilen Heizsystemen und eine stärkere Nutzung von Geothermie wurden als zentrale Bausteine genannt. 

Die Vertreter der Regierungsparteien waren sich  zumindest  einig, dass die Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern zu reduzieren seien.  Axel Kassegger (FPÖ) meinte, fälschlicherweise, denn das Gegenteil ist der Fall,  Photovoltaik, Wind usw. seien um ein vielfaches teurer als Öl und Gas. 

Die Ablehnung des Antrags durch die Regierungsparteien sowie die Opposition stößt bei den Grünen auf scharfe Kritik. Aus ihrer Sicht wurde damit eine Chance verpasst, konkrete Schritte hin zu mehr Versorgungssicherheit und stabileren Energiepreisen zu setzen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen sei ein solcher Kurs jedoch dringlicher denn je.

Verwandte Artikel

  • Start des 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsawards: Synergieeffekte durch Photovoltaik
  • Bundesjugendvertretung: Vollversammlung fordert Klimaschutzgesetz ein
  • E-Control: Sonnenenergie nutzen und Stromkosten senken
  • Europäischer Rat: Bundeskanzler Stocker muss in Brüssel für Entschlossenheit bei Energiewende eintreten
  • Jänner 2026: Historischer Tiefstand bei der Laufwassereinspeisung
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
26.03.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

In Zeiten drohender Energiekrise: EABG bringt erste Schritte – mangelnde Ziele bleiben zentrales Problem

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

FAKTEN statt FAKE: KI-Supercomputer benötigen Strom flexibel, nicht konstante Dauerlast

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 10. Mai 2026, 69.042 Artikel Online

Weitere Themen

  • Zivilgesellschaft kritisiert Japans Energiepolitik: „Keine Fossilen auf Kosten der Zukunft Asiens“
  • „Raus aus Gas“: Wiener Projekt für EU-Energiepreis 2026 nominiert
  • Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
  • Energiekrise ist jetzt: Regierung muss endlich handeln
  • Meilenstein für die Energiewende: Westnetz testet „netzbildende“ Großbatteriespeicher zur Systemstabilisierung
  • IEA-Report: 2025 als Rekordjahr beim Ausbau von Erneuerbaren bestätigt
  • Hattmannsdorfers Fossile Fantasien schaden Österreich
  • Konferenz in Santa Marta: Druck auf Regierungen wächst – Ausstieg aus fossilen Energien gefordert
  • Zukunft statt Gas: Klimabündnis ruft zu Demonstration in Hamm auf
  • ATOMENERGIE: NICHT NOTWENDIG!
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.173 Artikel | Seite 1 von 1.318

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Energiewende mitgestalten – Demokratie stärken, Zukunft sichern Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
NrLukasHammer.jpg.jpg

© Parlamentsdirektion Johannes Zinner / Lukas Hammer