Radeln für die Energiewende: passathon 2026 startet am 20.März
Insgesamt 813 klimaschonende Gebäude in 283 Gemeinden zeigen, wie der Ausstieg aus Öl und Gas bereits heute gelingt. Auf rund 2.200 Kilometern können Interessierte diese Vorzeigeprojekte von 20. März bis 30. September mit dem Fahrrad oder zu Fuß entdecken.
Im Fokus stehen Energieeffizienz und erneuerbare Energien als Schlüssel für mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Der Gebäudesektor verursacht rund 30 Prozent des Energieverbrauchs – gleichzeitig liegt hier enormes Einsparpotenzial. Die präsentierten Leuchtturmprojekte beweisen, dass bis zu 90 Prozent Energieeinsparung und eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien möglich und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Die Bandbreite der Projekte reicht von sanierten Ein- und Mehrfamilienhäusern über soziale Einrichtungen, Schulen und Kindergärten bis hin zu großen Infrastrukturprojekten wie Logistikzentren oder E-Bus-Ladestationen. Insgesamt repräsentieren die Gebäude rund 2,3 Millionen Quadratmeter klimaneutraler Nutzfläche – und sparen jährlich erhebliche Kosten sowie Energieimporte.
Der passathon versteht sich dabei nicht nur als Informationskampagne, sondern als Mitmach-Event: Über die App von „Österreich radelt“ können Teilnehmer:innen Leuchtturmgebäude sammeln und Preise gewinnen. Bereits ab 25 erradelten Stationen winken Gewinnchancen. Gleichzeitig lädt die Aktion dazu ein, Österreich aus einer neuen Perspektive zu erleben – sei es im Alltag oder im Urlaub.
Die Botschaft ist klar: Statt auf steigende Energiepreise zu reagieren, braucht es aktives Handeln. Der passathon 2026 zeigt anhand konkreter Beispiele, dass die Energiewende machbar ist – und dass sie nicht nur dem Klima, sondern auch der Wirtschaft und der eigenen Lebensqualität zugutekommt.