Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien(current)2
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. weitere Energien

PV&B Austria: Diskussion um Netztarife für Batterien fordert mehr Fakten

30.09.2026

Wird die Batterie nachgewiesen netzentlastend und damit kostensparend betrieben, muss sich dies bei Netzgebühren niederschlagen 

Stromnetz.jpg
Stromnetz © pexels.com pixabay

Wien  - Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) übt scharfe Kritik an der derzeitigen Debatte über die künftige Ausgestaltung der Netztarife für Batteriespeicher. Während Stand- Alone-Batteriespeicher unter strengen Voraussetzungen von Netzentgelten befreit werden sollen, bleiben Batteriespeicher, die an Photovoltaik- oder Windkraftanlagen gekoppelt sind (Hybrid-Projekte), von dieser Begünstigung ausgeschlossen. Dabei könnten so langfristig Netzkosten in der Höhe von 15 Milliarden Euro – das ist ein Drittel der angenommenen Kosten für den Netzausbau – eingespart werden und die Netzentgeltbelastung der Stromkund*innen gedämpft werden

 

 Für die Befreiung entscheidend ist einzig die Wirkung auf das Stromnetz

 

Aus Sicht von PV&B Austria darf nicht die Projektform über die Netzentgeltbefreiung eines Batteriespeichers entscheiden. Maßgeblich muss sein, ob eine Batterie nachweislich das Stromnetz entlastet und damit kostenreduzierend betrieben wird. Gerade Hybrid-Projekte können die bereits vorhandene Netzinfrastruktur, der in unmittelbarer Nähe befindlichen PV-Anlage, mitnutzen, wodurch Netzausbau entfällt. Auch tragen diese Stromspeicher in dieser Betriebsform aktiv zur Netzentlastung bei. Ein doppelter Win-Win Effekt also, den die E- Control bei den Netztarifen jedoch noch nicht berücksichtigt. Herbert Paierl , Vorstandsvorsitzender des PV&B Austria schlussfolgert:„ Es wird von den Erneuerbaren verlangt, dass sie sich in das Energiesystem einfügen. Wird die Batterie nachgewiesen netzentlastend und damit kostensparend betrieben, muss sich das bei den Netzgebühren für ein Batteriespeicherprojekt niederschlagen. Diese Fakten müssen anerkannt werden. Wir sind weder Bittsteller noch Trittbrettfahrer, sondern fordern transparente und faire Entscheidungen. “

 

    Der Verband fordert daher die E-Control auf, die Netzdienlichkeit von Batterien objektiv und faktenbasiert zu bewerten und auch die künstliche Benachteiligung von Speicher bei Hybrid-Projekten aufzuheben. „ Nur mit praxistauglichen Rahmenbedingungen können Speicher ihren Beitrag zu einem stabilen und leistbaren Stromsystem leisten. Das war bereits in der Begutachtung unser Standpunkt und diesen verfolgen wir bis zur Finalisierung der Netzentgeltreform “ , so Paierl abschließend.

Verwandte Artikel

  • Sonnenstrom statt Krisenschock: Österreich muss jetzt auf Photovoltaik setzen
  • 100 Tage neue Bundesregierung – Photovoltaikverband PV Austria zieht kritische Zwischenbilanz
  • Erneuerbare Energien als Schlüssel: Photovoltaik senkt Strompreise und stärkt den Wirtschaftsstandort
  • Fehlstart in der Energiepolitik: Überstürzte Beschlüsse im Parlament
  • Sonnige Perspektiven in herausfordernden Zeiten: PV-Kongress 2025 setzt politische und wirtschaftliche Impulse
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
30.09.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

23 Milliarden Euro für niedrigere Energiekosten in der Industrie – aber wenig Anreize zum Energiesparen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Deutschland: Platz für zusätzliche 150 GW Photovoltaik im Stromnetz, dank Batteriespeichern an Umspannwerken

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 10. Oktober 2026, 70.365 Artikel Online

Weitere Themen

  • Erstmals können Privatanleger direkt in Großspeicher investieren
  • KI rechnet künftig im Stromnetz mit? Neue Technologie macht Energieanlagen zu „Mini-Rechenzentren“
  • Neue Umfrage zeigt: Hohe Zufriedenheit mit Wärmepumpe
  • Strom ohne Diesel: Batteriespeicher sichert Bundesheer-Übertragung am Heldenplatz
  • Heizungen im Bestand: Optimierung bringt mehr Effizienz
  • 100 MWh Batteriespeicher für Windpark in Mecklenburg-Vorpommern
  • 23 Milliarden Euro für niedrigere Energiekosten in der Industrie – aber wenig Anreize zum Energiesparen
  • PV&B Austria: Diskussion um Netztarife für Batterien fordert mehr Fakten
  • Deutschland: Platz für zusätzliche 150 GW Photovoltaik im Stromnetz, dank Batteriespeichern an Umspannwerken
  • Industrieabwärme könnte fast ein Drittel großer deutscher Wärmenetze versorgen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.155 Artikel | Seite 1 von 316

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Stromnetz.jpg

Stromnetz © pexels.com pixabay