Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

PowerShift: Folgen des EU Austritts aus dem Energiecharta–Vertrag

04.09.2023

Eine Studie von PowerShift untersucht die Verantwortung von EU–Mitgliedstaaten im Rahmen des Energiecharta–Vertrags, falls sich die EU, nicht aber der Mitgliedsstaat aus dem ECT zurückzieht.

© Photo by freerangestock.com Jack Moreh/  Fossile Energie
© Photo by freerangestock.com Jack Moreh/ Fossile Energie
Sie kommt zu dem Ergebnis, dass EU–Mitgliedsstaaten mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Umsetzung von verbindlichen EU–Vorgaben unter dem ECT zur Verantwortung gezogen werden können.
Der deutsche Energiekonzern RWE will von den Niederlanden 1,4 Milliarden Euro Entschädigung für den Kohleausstieg bis 2030 und klagt deshalb vor einem internationalen Schiedsgericht. Möglich wird dieser Angriff auf den Klimaschutz durch den Energiecharta–Vertrag. Er gibt Energiekonzernen die Möglichkeit horrende Schadensersatzforderungen zu stellen, wenn Regierungen ernsthafte Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen wollen. So heizt der Energiecharta–Vertrag den Klimawandel immer weiter an und lässt die Kosten für dessen Bekämpfung steigen. Das Oberlandesgericht Köln hat die ECT–Klage zwar Anfang September 2022 für unzulässig erklärt. Aber RWE ist inzwischen in Berufung gegangen und könnte die Klage auch dann fortsetzen, wenn sie nach deutschem und europäischem Recht illegal ist.
Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass fossile Investitionen von fast 350 Milliarden Euro in der EU, Großbritannien und der Schweiz durch den Energiecharta–Vertrag vor Klimaschutzmaßnahmen geschützt werden. Das ist mehr als das Doppelte des jährlichen EU–Budgets. Zwar wurde der Vertrag vor kurzem reformiert, aber die Reformen greifen viel zu kurz.
Inzwischen stehen die Chancen gut, dass der Vertrag aufgelöst werden könnte. Immer mehr Länder, darunter Frankreich, Spanien und auch Deutschland, haben sich entschieden aus dem Vertrag auszusteigen. Zudem fordert eine Mehrheit im europäischen Parlament den Austritt der EU aus dem schädlichen Abkommen. PowerShift hat eine E–Mail Aktion an die schwedische Ratspräsidentschaft gestartet, um weiter Druck in diese Richtung zu machen.
Neben dem ECT ermöglichen es viele weitere Abkommen fossilen Investoren, gegen Klimaschutz zu klagen. Deshalb haben über 380 zivilgesellschaftliche Organisationen eine Erklärung veröffentlicht, in der sie angesichts der Klimakrise ein Ende des Investitionsschutzes fordern.

Verwandte Artikel

  • EU–Kommission: Aktualisierung des Strategieplans für Energietechnologie
  • "Friends of Renewables" fordern von EU–Kommission Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen
  • Österreich: Hüttenwirt:innen kämpfen gegen Wassermangel
  • EEB: Viele EU–Länder haben keine verbindlichen Energiesparmaßnahmen
  • EU–Umweltrat: Österreich bringt Neue Gentechnik auf die Agenda
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
04.09.2023 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Deutschland: "Klimawandel ist menschengemacht"

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Greenpeace–Studie: Milliardenschwere fossile Staatshilfen bremsen Klimaschutz in der deutschen Industrie

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 5. Dezember 2025, 67.856 Artikel Online

Weitere Themen

  • Energie unter Spannung: Kelag-Konferenz 2025 diskutiert Wege aus Kosten- und Kommunikationskrise
  • Europas Ausstieg aus Russischem Gas ist fix
  • Neuer Bericht: Erste Group und Raiffeisen international finanzieren Expansion fossiler Konzerne
  • Norwegen entscheidet sich gegen die Finanzierung von Tiefseebergbau
  • OeEB & ACP mit neuem Dachfonds für Klimainvestitionen in Emerging Markets: Erstes Closing des ACP OeEB Climate Impact Fund erfolgt
  • PwC-Marktcheck 2025: Österreich steckt in der Energiewende fest - und die Uhr tickt gnadenlos
  • Atomausstieg: Doel 2 ging vom Netz
  • Ablehnung des "COP 30"-Fossil-Ausstiegsplans getürkt!?
  • EU-Kommission auf Irrwegen: Mini-Reaktoren als teures Hirngespinst
  • Handel auf einem globalen Markt: Wie Deutschland Abhängigkeiten bei grünen Energieträgern vorbeugen kann
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.919 Artikel | Seite 1 von 1.292

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

DEMOKRATIE und BETEILIGUNG- Mitmachkonferenz und E-SALON Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
© Photo by freerangestock.com Jack Moreh/  Fossile Energie

© Photo by freerangestock.com Jack Moreh/ Fossile Energie