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Portugal erzielt Rekordwert bei erneuerbarem Stromanteil

16.02.2026

Portugal hat im Jänner einen bemerkenswerten Meilenstein in der Stromerzeugung erreicht: 80,7 Prozent des auf dem Festland produzierten Stroms stammten aus erneuerbaren Quellen.

Portugal PV.png.png
© Maximovich Nikolay
Damit verzeichnete das Land die beste Bilanz seit neun Monaten und kletterte europaweit auf den zweiten Platz. Nach Angaben der portugiesischen Vereinigung für erneuerbare Energien, APREN,  wurden zwischen dem 1. und 31. Januar insgesamt 4.420 Gigawattstunden (GWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Die Gesamtstromproduktion lag bei 5.479 GWh. Der aktuelle Wert ist der höchste seit April 2025 – jenem Monat, in dem ein großflächiger Stromausfall Portugal und Spanien für mehr als zehn Stunden lahmlegte.


Zweitbester Wert in Europa
 

Mit einem Anteil von 80,7 Prozent liegt Portugal  im Jänner auf Rang zwei der analysierten europäischen Strommärkte. Spitzenreiter ist Norwegen mit 96,3 Prozent erneuerbarer Stromerzeugung, gefolgt von Portugal sowie Dänemark mit 78,8 Prozent auf dem 3. Platz. Bisher rangierte Portugal meist auf dem vierten Platz – der  Anstieg unterstreicht  die Dynamik des portugiesischen Energiesektors.
 

Wasserkraft und Windenergie als tragende Säulen
 

Den größten Anteil an der Stromproduktion hatte die Wasserkraft mit 36,8 Prozent, dicht gefolgt von  Windenergie mit 35,2 Prozent. Solarenergie steuerte 4,4 Prozent bei. Besonders die starke Wasser- und Windstromproduktion trug dazu bei, den im Januar um 8,3 Prozent gestiegenen Stromverbrauch auf Rekordniveau zu decken.
 

Der Monat war auch von mehreren Tiefdruckgebieten geprägt, die in  manchen Regionen Sachschäden und Stromausfälle verursachten. Diese meteorologischen Bedingungen begünstigten gleichzeitig eine hohe Wasser- und Windstromproduktion.
 

Sinkende Preise und hohe Versorgungssicherheit

Im Berichtszeitraum wurden 5,6 Prozent des Stromverbrauchs  durch Importe gedeckt. Der durchschnittliche Stundenpreis auf dem iberischen Strommarkt MIBEL lag bei 71,0 Euro pro Megawattstunde (MWh) – ein Rückgang von 26,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
 

Bemerkenswert ist auch, dass es im Januar 210 nicht aufeinanderfolgende Stunden gab, in denen die erneuerbare Stromproduktion ausreichte, um den gesamten nationalen Verbrauch zu decken.
 

Laut APREN ermöglichte der hohe Anteil erneuerbarer Energien eine geschätzte Einsparung von 703 Millionen Euro gegenüber einer Stromproduktion aus Erdgaskraftwerken. Damit zeigt sich wieder einmal, dass der Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur klimapolitisch, sondern auch wirtschaftlich erhebliche Vorteile bringt.

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