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Plank: AK–Argumente zu den Ökostrom–Kosten nicht nachvollziehbar

12.02.2013

Keine Förderung von hocheffizienten KWK–Anlagen über Ökostrom–Zuschlag. EEÖ fordert klare Priorisierung der Erneuerbaren im Energieeffizienz–Gesetz.

© EEOE
© EEOE

Fossile Energieträger sind Energiekostentreiber Nummer Eins.

"Die jüngsten Darstellungen der Arbeiterkammer zum Ökostrom als wichtiger Kostenfaktor auf der Energierechnung sind wieder einmal ein klassisches Ablenkmanöver von den wahren Energiepreistreibern. Und das sind nach wie vor fossile Energieträger wie Öl und Gas, die allein im vergangenen Jahr durch steigende Importkosten um mehr als 20 Prozent gestiegen sind. Denn wie Österreichs Energie richtigerweise klarstellt, gilt heimischer Strom seit jeher als preisstabile Energieform – und das trotz Ökostrom–Zuschlages." so Josef Plank von Erneuerbare Energie Österreich.
Gesamtvolumen des Ökostrom–Zuschlags nicht gestiegen
Unverständlich und nicht nachvollziehbar ist für Plank auch die Behauptung der Arbeiterkammer, der Ökostrom–Zuschlag sei für die einzelnen Haushalte seit letztem Jahr um 43 Prozent angestiegen, wenn das Gesamtvolumen des Ökostrom–Zuschlages sich nicht erhöht hat.
Denn je nachdem, welche durchschnittliche Strom–Verbrauchsmenge eines österreichischen Haushaltes man der Berechnung zugrunde legt, ergeben sich daraus unterschiedliche Kosten für den Ökostrom–Zuschlag.
"Die unnötige Zahlen–Jongliererei und die daraus resultierenden unsachlichen Interpretationen müssen schleunigst ein Ende finden. Ich lade daher die Arbeiterkammer ein, die Probleme in der Energieversorgung von morgen endlich an der Wurzel zu packen und die Bevölkerung in der Umstellung auf erneuerbare Energien und energieeffiziente Technologien im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen."
Energieeffizienz–Gesetz: klare Priorisierung von Erneuerbaren Energien. Keine Förderung hocheffizienter KWK–Anlagen über den Ökostrom–Zuschlag
Erneuerbare Energie Österreich bekennt sich klar und deutlich zu mehr Energieeffizienz. Dennoch: Laut momentanem Entwurf sollen hocheffiziente fossile KWK–Anlagen über das Ökostrom–Regime gefördert werden. Nicht nur dass eine deutliche Kostenanhebung des Ökostrom–Zuschlags droht. Es widerspricht auch klar der Energie– und Klimastrategie. "Hocheffiziente Gaskraftwerke zur Energieversorgungssicherung werden sicher noch länger eine Rolle spielen. Dennoch ist es notwendig, das Energieeffizienzgesetz in allen Punkten klar nach Energieträgern zu differenzieren und den Einsatz von erneuerbaren Energien auf allen Ebenen zu priorisieren. Eine Förderung von hocheffizienten KWK–Anlagen über das Ökostrom–Regime lehnen wir daher ab. Denn nur erneuerbare Energien in Kombination mit energieeffizienten Technologien helfen uns im Klimaschutz, sorgen für heimische Wertschöpfung und Arbeitsplätze und garantieren eine preisstabile Energiezukunft", so Plank abschließend.
QUelle. Erneuerbare Energie Österreich
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12.02.2013 | Autor*in: hackenberg
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