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Pellets bleiben deutlich günstiger als Heizöl und Gas

17.09.2026

Trotz eines Preisanstiegs im September bleibt Heizen mit Holzpellets deutlich günstiger als mit fossilen Energieträgern. Ein typischer Pellet-Haushalt spart gegenüber Heizöl derzeit rund 2.500 Euro pro Jahr.

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© proPellets Austria / Ein Umstieg rechnet sich
Trotz eines Preisanstiegs im September bleibt Heizen mit Holzpellets deutlich günstiger als mit fossilen Energieträgern. Ein typischer Pellet-Haushalt spart gegenüber Heizöl derzeit rund 2.500 Euro pro Jahr.
 

Der Pelletpreis ist im September um 3,9 Prozent gestiegen. Eine Tonne kostet aktuell rund 419 Euro. Dennoch bleibt der Preisvorteil gegenüber Heizöl und Erdgas groß: Für den jährlichen Pelletbedarf fallen laut proPellets Austria rund 2.517 Euro an. Ein vergleichbarer Haushalt mit Erdgas zahlt etwa 4.832 Euro, mit Heizöl rund 4.928 Euro.
 

Auch bei den Wärmekosten zeigt sich der Unterschied deutlich. Eine Kilowattstunde Wärme kostet derzeit bei Pellets rund 8,74 Cent, bei Erdgas 16,78 Cent und bei Heizöl 17,11 Cent.
 

Als Gründe für den Preisanstieg nennt der Branchenverband höhere Rohstoff-, Energie- und Lohnkosten sowie die gestiegene Nachfrage nach der langen Heizperiode. Gleichzeitig führt die schwache Baukonjunktur zu einer geringeren Produktion in Sägewerken und damit zu weniger Sägespänen – einem wichtigen Rohstoff für Pellets.
 

Wer mit Pellets heizt, sollte den Vorrat laut proPellets Austria rechtzeitig vor der Heizsaison auffüllen. Erfahrungsgemäß zieht die Nachfrage in den kalten Monaten an.

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