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OÖ. Gentechnik–Vorsorgegesetz wird nächste Woche in Brüssel vorgelegt

29.10.2005

Oberösterreich soll im agrarischen Pflanzenbau möglichst unverfälscht bleiben

Der zuständige oberösterreichische Landtagsausschuss hat das OÖ. Gentechnik–Vorsorgegesetz diese Woche zu Ende beraten. Letzte Formulierungen werden noch abgestimmt, sodass in der kommenden Woche der von allen vier Landtagsparteien getragene Gesetzesentwurf zur Notifizierung in Brüssel vorgelegt werden kann. Ziel des Gentechnik–Vorsorgegesetzes ist es, Oberösterreichs Naturhaushalt als Produktionsgrundlage der heimischen Landwirtschaft frei von unbedachten gentechnischen Verunreinigungen zu halten. Im Landtagsausschuss wurden die wesentlichen Dinge einvernehmlich beraten. Zur Zeit erfolgt ein letzter legistischer Feinschliff, berichten Agrar–Landesrat Dr. Josef Stockinger und Umwelt–Landesrat Rudi Anschober.
Weil die EU ein für das ganze Landesgebiet geplantes generelles Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen abgelehnt hatte, geht Oberösterreich jetzt diesen differenzierten Weg. Am Ziel ändert sich nichts, betonen die beiden zuständigen Landesräte Stockinger und Anschober: "Oberösterreich soll im agrarischen Pflanzenbau möglichst unverfälscht bleiben".
Quelle: OÖ. Landeskorrespondenz
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29.10.2005 | Autor*in: holler
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