Österreichs Wasser wird knapp – Totalausfälle in der Landwirtschaft drohen
Mit Blick auf die dramatische Situation in der Steiermark warnt Hammer: „Wenn Landwirte bereits jetzt von möglichen Totalausfällen berichten, dann zeigt das, wie real die Klimakrise längst in unserem Alltag angekommen ist. Wenn Regen ausbleibt, steht nicht nur die Ernte, sondern die gesamte Lebensmittelversorgung unter Druck. Das ist keine Zukunftsprognose mehr – das passiert jetzt.“
Scharfe Kritik übt Hammer am Kurs der Bundesregierung, er fordert einen Ausstieg aus fossiler Abhängigkeit, um unsere Lebensgrundlagen zu schützen, die Bundesregierung trete jetzt auf die Bremse. "E-Mobilität wird verteuert, Zugfahren teurer gemacht, der Umstieg auf erneuerbare Energien ausgebremst. Statt gegenzusteuern, wird beim Klimaschutz gekürzt - mit dramatischen Folgen. Das ist nicht nur kurzsichtig, sondern angesichts austrocknender Böden und sinkender Grundwasserspiegel schlicht verantwortungslos.“
„Unsere wichtigste Trinkwasserquelle gerät zunehmend unter Druck. Gleichzeitig fehlt uns immer noch die notwendige Transparenz darüber, wie viel Wasser tatsächlich von Industrie und Landwirtschaft entnommen wird“, sagt Hammer und fordert: „Wir brauchen endlich die Umsetzung eines Wasserentnahme-Registers, um zu wissen, wer wie viel Wasser verbraucht. Ohne diese Daten können wir keine nachhaltige Politik machen.“
Für den Umweltsprecher der Grünen ist klar: „Österreich muss dringend handeln. Ein sparsamer und verantwortungsbewusster Umgang mit unserem Wasser ist das, was es jetzt braucht. Die Bundesregierung ist in der Verantwortung unsere Ressourcen zu schützen und die Klimakrise endlich ernst nehmen.“